Inklusion

Stiftung Sankt Johannes eröffnet neue Wohnanlage „Kirschbaumhöfe“ in Rain

Auf dem Bild zu sehen (von links): Kristina Lappler (Leitung Wohnen), Lucia Donnici (Einrichtungsleitung Rain), Michael Jenuwein (stellv. Leitung Wohnen), Doreen Paus (Vorstand), Bewohnerin Wohnanlage Kirschbaumhöfe, Stefanie Forell (Teamleitung Wohnanlage Kirschbaumhöfe), Pfarrer Jörg Bircher, Bewohner Wohnanlage Kirschbaumhöfe, Ursula Miller (Gemeindereferentin Stiftung Sankt Johannes), Bewohnerin Wohnanlage Kirschbaumhöfe, Susanne Rieger (Pastoralreferentin Stiftung Sankt Johannes), Peter Schiele (stellvertretender Bezirkstagspräsident), Gerhard Martin (Kreisrat), Karl Rehm (Bürgermeister Rain), Michael Dinkelmeier (Landrat), Diakon Markus Müller (Caritasdirektor der Diözese Augsburg).
Bild: Franziska Zwerger
Bei strahlendem Sonnenschein und im Beisein zahlreicher Gäste feierte die Stiftung Sankt Johannes die Einweihung ihrer neuen Wohnanlage „Kirschbaumhöfe“ im Magnolienweg in Rain am Lech.

Mit einer Bauzeit von nur zwei Jahren von der Planung bis zur Fertigstellung ist es das schnellste Bauprojekt in der Geschichte der Stiftung. Dass die Wohnanlage so zügig realisiert werden konnte, lag an der engen Partnerschaft vor Ort: Die Firma Mayr Bau hatte bereits etliche Häuser in dem neuen Stadtteil errichtet, weshalb Grundstück und Vorplanungen vorhanden waren. Geschäftsführer Michael Rössle hob zudem die herausragende Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden und dem Stadtrat hervor.

Die Resonanz aus Politik und Kirche war groß. Landrat Michael Dinkelmeier überbrachte die Grüße des Landkreises Donau-Ries, und auch Bürgermeister Karl Rehm freute sich über das gelungene Inklusionsprojekt. Caritasdirektor und Stiftungsratsvorsitzender Markus Müller lobte die Anlage als gelebte Caritas ganz im Sinne des aktuellen Jahresmottos: „Gemeinsam geht was“. Unter den Ehrengästen befand sich der stellvertretende Bezirkstagspräsident Peter Schiele und Kreisrat Gerhard Martin. 

Den kirchlichen Segen erhielt das Gebäude durch Stadtpfarrer Bircher, der einen Blumenstrauß als Symbol wählte: Manche Blumen seien bereits erblüht, andere stünden noch in der Knospe. So verhalte es sich auch mit den Erlebnissen im neuen Haus: Während der Einzug schon stattgefunden hat, stehen gemeinsame Grillabende erst noch bevor. Kristina Lappler (Leitung Wohnen) bedankte sich bei allen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen, dass hier gemeinsam das neue „Wohnzimmer“ der Stiftung entstanden ist.

Die Anlage bietet 24 offen geführte Wohnplätze in vier kleinen Wohngemeinschaften für Menschen mit einer primär geistigen oder mehrfachen Beeinträchtigung. Das sozialraumorientierte Konzept ermöglicht dank einer 100-prozentigen Einzelzimmerquote viel Privatsphäre bei gleichzeitiger aktiver Teilhabe am städtischen Leben in Rain. (dra)