Baustellenführung

Junge Union besichtigt Baustelle zum Neubau der Donaubrücke bei Marxheim

Die Teilnehmer der Besichtigung vor der neuen Donaubrücke in Marxheim. Bild: Rainer Christl
Rund 40 Teilnehmer folgten der gemeinsamen Einladung der JU Donau-Ries, JU Neusäß und JU Schwaben.

Zum Auftakt begrüßte Bauleiter Rainer Christl vom Staatlichen Bauamt Augsburg die rund 40 Teilnehmer im Baubüro am Sportplatz des FC Marxheim/Gansheim und gab einen Einblick in Planung und Baufortschritt. Die Donaubrücke aus dem Jahr 1953 wird wegen ihrer unzureichenden Tragfähigkeit und ihres schlechten baulichen Zustands durch einen Neubau ersetzt. Seit 2013 ist sie nur noch einspurig befahrbar und für Fahrzeuge über 40 Tonnen gesperrt. Damit ist sie ein erhebliches Nadelöhr zwischen Rain am Lech und Marxheim. Für rund 24,3 Millionen Euro entsteht eine moderne, rund 108 Meter lange stählerne Netzbogenbrücke ohne Pfeiler im Fluss sowie eine rund 33 Meter lange Vorlandbrücke. Erstmals erhält die Querung zudem einen kombinierten Geh- und Radweg, der eine wichtige Lücke im Radwegenetz zwischen Niederschönenfeld, Marxheim und dem Donautalradweg schließt.

Bei der anschließenden Baustellenführung beeindruckte besonders das gewaltige Stahltragwerk, das für die Schweißarbeiten vollständig eingehaust war. Spannend ist auch das Bauverfahren: Der Überbau wird zunächst neben der bestehenden Brücke montiert und voraussichtlich im September mithilfe von Pontons über die Donau verschoben. Nach einer provisorischen Inbetriebnahme kann die alte Brücke abgebrochen werden. Anschließend wird der Neubau an seine endgültige Position gebracht. So sollen die Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauzeit gering bleiben. Zudem sollen spezielle Fledermausschutzzäune auf beiden Seiten der Brücke niedrig fliegende Tiere vor Kollisionen mit dem Straßenverkehr schützen.
Der Kreisvorsitzende der Jungen Union Donau-Ries, Marco Pulci, zeigt sich erfreut über den Baufortschritt und macht deutlich: "Wer in Straßen und Brücken für eine leistungsfähige Infrastruktur investiert, investiert in die Menschen vor Ort. Davon profitieren wir alle."
Zum Abschluss dankten Marco Pulci sowie Florian Christl und Michael Stöcklein, beide von der JU Neusäß, Bauleiter Rainer Christl für die informative Führung. (dra)