Inklusion

Inklusion in der Kirche: Ein Lektor dankt Pfarrer Funk zur Verabschiedung

Pfarrer Funk (l.) und Elmar Glöckner Bild: Elmar Glöckner
Zum Abschied von Pfarrer Funk erinnert Elmar Glöckner an das Thema von Inklusion im Ehrenamt. In einem Projekt, das Pfarrer Funk unterstützte, wurden einzelne Bibelstellen in einfache Sprache übersetzt.

Ein Leselektor mit Handicap nimmt Abschied von seinem Pfarrer Funk. Es waren acht Jahre guter Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Zeit. Wir haben Lesungen in einfacher Sprache sowie aus der Lutherbibel und der BasisBibel ausgewählt. Für Elmar Glöckner bedeutet das in der praktischen Arbeit: Er muss sich Woche für Woche auf die Suche nach anstehenden Bibeltexten machen. Das klappt mal besser und mal schlechter. Unser Inklusionsprojekt hat das Thema „Inklusion leben“ in unserer Kirchengemeinde Möttingen zum Inhalt. Das Pfarrersehepaar Funk hat mich immer unterstützt.

Wir haben zwei Presseberichte verfasst, um das Thema Inklusion in die Mitte der Gesellschaft zu bringen. Ich habe das Thema „Bibel in einfacher Sprache“ auch in die Landeskirche eingebracht, bis in die höchsten Kreise der Kirche, um es Menschen mit Handicap nahezubringen.

Die Deutsche Bibelgesellschaft und die Landeskirche Bayern planen für 2028, ein Lektionar in einfacher Sprache als App und KI aufzulegen und in unserer Kirchengemeinde zu testen.

Am 03.10.2024 haben wir den Abschied des Pfarrersehepaars Funk gefeiert. Danke für ihre Arbeit für uns; der Abschied ist nicht leicht für mich. Jetzt haben wir eine Vakanzzeit, in der kein Pfarrer vor Ort ist. (dra)