Alljährlich werden im Stadtgebiet bis Ende Februar notwendige Gehölzarbeiten im bestehenden Baumbestand durchgeführt. Diese Arbeiten sind Teil der regulären, städtischen Grünpflege und dienen sowohl der Entwicklung der Vegetation als auch der Verkehrssicherheit. Die Arbeiten folgen einem klaren, fachlichen Vorgehen und orientieren sich am Minimal-Prinzip: Eingriffe erfolgen ausschließlich dort, wo sie aus Gründen der Pflege, der Sicherheit oder im Zusammenhang mit geplanten Bau- und Gestaltungsmaßnahmen erforderlich sind.
Der vorhandene Baumbestand bildet die zentrale Grundlage aller Planungen – sowohl im Rahmen der laufenden Stadtentwicklung als auch der Landesgartenschau. Neue Wegeführungen und Bauwerke wurden gezielt angepasst, verlegt oder in ihrer Ausrichtung verändert, um möglichst viele Bestandsbäume dauerhaft zu erhalten. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeiten ist die regelmäßige Pflege und Kontrolle des Baumbestands. Dabei werden kranke, geschädigte oder instabile Bäume zurückgeschnitten oder entnommen, um Gefahren durch Totholz, Sturmschäden oder standortbedingte Schwächen zu vermeiden.
Darüber hinaus tragen gezielte Eingriffe zur Weiterentwicklung der Grünflächen bei. Durch unterschiedliche Vegetationsstrukturen entstehen vielfältigere Pflanzenbestände, die neue Lebensräume für Tiere schaffen und langfristig die Biodiversität stärken. Im Zusammenhang mit der Landesgartenschau werden insgesamt ein Vielfaches mehr Bäume gepflanzt als entnommen. Alle Neupflanzungen erhalten hochwertige Substrate und ausreichend große Wurzelräume, um eine nachhaltige Entwicklung gesunder und vitaler Baumbestände zu gewährleisten.
Die Stadt Donauwörth verfolgt damit das Ziel, Natur- und Artenschutz nachhaltig zu stärken und die Grünflächen dauerhaft aufzuwerten. (dra)