Im Rahmen seiner Begrüßung ging Ortsvorsitzender Christian Scholz auch kurz auf den aktuellen Wahlkampf ein. Es ärgere ihn, dass plötzlich alles schlechtgeredet wird in Asbach-Bäumenheim, obwohl doch rund 95 Prozent aller Entscheidungen im Gemeinderat einstimmig oder nur mit einer Gegenstimme getroffen wurden. Wären die Vorschläge so schlecht gewesen, hätten CSU und PWG zusammen mit ihrer Mehrheit unliebsame Beschlüsse im Gemeinderat leicht verhindern können.
Bürgermeister Martin Paninka präsentierte seine Leistungsbilanz der letzten zwölf Jahre und sein Programm für die kommenden sechs Jahre. „Als richtiger Mann in der richtigen Position bin ich fest entschlossen, meine erfolgreiche Arbeit fortzusetzen und damit weiter stark voran für Asbach-Bäumenheim und Hamlar voranzugehen – für eine gute gemeinsame Zukunft!“, so Paninka.
Landratskandidatin Claudia Müller erklärt politischen Ansatz
Im Anschluss daran folgte die Rede der Landratskandidatin Claudia Müller. „Die Kreisverwaltung muss mit den Ausgaben runter, um in den nächsten Jahren handlungsfähig zu bleiben“, so Müller. Sie unterstrich ihren politischen Ansatz mit einem persönlichen Bekenntnis: „Als Ingenieurin stehe ich für eine klare Sprache, für Sachpolitik und für kostenbewusste Entscheidungen.“ Eine solide Haushaltspolitik sei die Voraussetzung dafür, zentrale Aufgaben wie Bildung, soziale Infrastruktur und eine verlässliche Daseinsvorsorge dauerhaft abzusichern.
Frederik Hintermayr, der als amtierender Bezirksrat bei der Kommunalwahl am 8. März für den Asbach-Bäumenheimer Gemeinderat sowie für den Kreistag kandidiert, stellte die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Asbach-Bäumenheim für den Kreistag vor. Dabei unterstrich er den Anspruch der Partei, Verantwortung im Kreistag zu übernehmen und konkrete Lösungen für die kommenden Jahre zu entwickeln.
MdB Christoph Schmid wirbt für SPD-Kandidaten
Der Unterbezirksvorsitzende und MdB Christoph Schmid bildete den krönenden Abschluss der Redebeiträge des Abends. Er nutzte die Gelegenheit, eine klare Wahlempfehlung für die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD auszusprechen. Insbesondere Claudia Müller und Bürgermeister Martin Paninka legte er den Anwesenden wärmstens ans Herz. (dra)