Stefan Hölzl studierte Pädagogik und Geologie/Paläontologie und promovierte 1992 zum Dr. rer.Nat. 1998 folgte die Habilitation und die Erteilung der Lehrbefugnis in den Fächern Geologie und Isotopengeochemie. Von 2003 bis 2012 war er Kurator an der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie und ab 2013 Leiter des Ries Krater Museum Nördlingen, Leiter Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung Nördlingen (ZERIN). Der 66-Jährige geht nun in den Ruhestand, führt sein Forschungsarbeiten im Isotopenlabor unweit des Rieskratermuseums allerdings noch fort. Das Gespräch führte Mara Kutzner.
Guten Morgen Herr Hölzl. Schön, dass wir Sie heute hier im Rieskrater Museum besuchen dürfen. Was hat Sie heute schon beschäftigt?
Dr. Hölzl: Ich habe mich mit Ihrem Interview beschäftigt, weil ich mir überlegt habe, was am Ende so einer Dienstzeit wohl interessant ist. Also habe ich mit meiner Frau heute früh alles noch ein bisschen Revue passieren lassen.
Zum Start in unser Gespräch habe ich einige Entweder-oder-Fragen vorbereitet. Antworten Sie einfach aus dem Bauch heraus.
Blick vom Daniel – oder Aufschluss im Gelände?
Mehr der Blick vom Daniel.
Lehren oder lernen?
Lernen.
Kosmos oder Erde?
Ich sage Kosmos. Eine meiner Missionen ist zu zeigen, dass wir mit dem Kosmos verbunden sind. Wir sind Teil des Kosmos und die Erde ist einer der Planeten. Man kann die Erde nur verstehen, wenn man ihre Rolle im Kosmos und ihre Geschichte versteht. Ich bin Erdwissenschaftler, Geowissenschaftler, aber das geht nicht ohne den Kosmos.
Ruhestand oder Forschung in Teilzeit?
Forschung in Teilzeit. Unmittelbar nach meinem Aufhören habe ich eine Eintagesstelle bei unserem Mutterhaus, den staatlichen naturwissenschaftlichen Sammlungen bekommen. Ich habe aus München ein Isotopenlabor mitgebracht, in dem ich allerlei Dinge mache und wo ich auch diese Verbindung von Kosmos über Geowissenschaften praktiziere.
Das Ries – Heimat oder Arbeitsplatz?
Sowohl als auch. Da kann ich mich nicht entscheiden, aber es ist nicht ohne Grund meine Heimat, wobei ich den Heimatbegriff als Geowissenschaftler ein bisschen größer sehe.
Sie wohnen also inzwischen in Nördlingen?
Es macht keinen Sinn, ein Museum zu betreiben und dann in Augsburg zu wohnen. Ich habe nicht sofort in Nördlingen gewohnt – es hat tatsächlich bis 2017 gedauert.
Warum sind Sie Geowissenschaftler geworden – war das schon immer Ihr Berufswunsch?
Ich bin schon als kleines Kind von Augsburg mit Bekannten und auch mit meinen Eltern hierher ins Ries gekommen. Da habe ich auf den Ipf gesessen und mir die Landschaft angeguckt. Ich habe mich schon immer für Landschaften und die Natur und den Kosmos interessiert. Schon zur Erstkommunion – und das ist ganz schön lange her – habe ich mir ein Fernrohr gewünscht und es auch bekommen.
Was hat Sie damals als Kind schon fasziniert, als Sie auf dem Ipf saßen und die Landschaft angeschaut haben?
Ich habe schon immer den Drang gehabt, Dinge ein bisschen im Überblick zu betrachten. Der Ipf am Riesrand hat mir einfach einen tollen Ausblick auf diese wirklich tolle Landschaft gegeben.
Mit 15 Jahren habe ich angefangen, Segel zu fliegen und ich fliege auch jetzt noch. Ich fliege unglaublich gern über das Ries. Mir gefällt es, die Dinge von außen zu betrachten. Da passt das Ries wunderbar, weil es gibt, eigentlich für mich nichts Großräumigeres als das Ries. Das geht letztlich bis hin zur Verbindung zum Kosmos.
Sie waren davon also so begeistert, dass Sie Geowissenschaften studiert haben?
Ja, ich habe Geowissenschaften studiert, nach dem Ausschlussprinzip: Was interessiert mich eigentlich? Und womit könnte ich mir vorstellen, dass ich mein Leben verbringen? Ich wusste, das wird unter Umständen ein sehr beschwerlicher Weg. Ich habe auch lange Zeit gebraucht, bis ich einen festen Arbeitsplatz hatte. Bis zu meinem 43. Lebensjahr, habe ich immer nur Zeitstellen gehabt. Aber jetzt war es ganz angenehm, eine feste Stelle zu haben. Aber dafür habe ich immer einen interessanten Beruf gehabt und mir war es nie langweilig.
Wie ging es für Sie nach Ihrem Studium weiter?
Ich war erst in München, habe dort studiert und dann an verschiedenen Instituten gearbeitet. Bei der Promotion habe ich das Institut in München gewechselt und dann erste internationale Erfahrungen gemacht. Teilweise war ich auch am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz und habe da so sehr viel Kontakt zu anderen Universitäten bekommen. Nach der Promotion habe ich auch in Köln gearbeitet. Zurück in München habe ich noch mal das Institut als Basisstation gewechselt und Anfang dieses Jahrtausends bin ich dann von der Universität an eine Stelle bei den staatlichen naturwissenschaftlichen Sammlungen gewechselt. (Anm. d. Red.: Das Rieskratermuseum ist in Trägerschaft der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen) Dann wurde ich gefragt: Wollen Sie ins Ries gehen?
Was hat Sie letztlich überzeugt, nach Nördlingen zu kommen?
Ich war ganz zufrieden in München eine Stelle zu haben. Doch was mich dann letztlich schon gereizt hat, war, dass man hier in Nördlingen eine kompaktere Aufgabe hat. Hier hat man so ein kleines Herzogtum, einen kleinen Bereich mit einer Handvoll Angestellten. Wenn ich jetzt sage, man kann machen, was man will, ist das natürlich nicht ganz richtig. Man hat schon klare Vorgaben. Aber wie man das Ganze ausgestalten kann, ist traumhaft.
Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Freunde?
Dass man Zusammenhänge aufzeigen kann, die eigentlich essenziell wichtig sind und die eigentlich jeder Mensch kennen sollte. Er sieht seine Welt mit anderen Augen, wenn er weiß, wie die Landschaft entstanden ist. Wie hängen die Dinge zusammen? Wie lang gibt es die Erde? Warum sieht sie so aus? Welche Rolle spielen wir da? Das gehört meiner Ansicht nach zu einem menschenwürdigen Leben dazu. Das versuchen wir mit dem Museum zu erklären.
Gibt es ein Ausstellungsstück oder einen Ort im Museum, der Ihnen besonders am Herzen liegt?
Unser Highlight ist das Mondgestein. Es zeigt ganz klar, dass unsere Erde und das außen herum zusammengehören, um die Erde zu verstehen. Das Stück vom Mond sieht auf den ersten Blick aus wie ein Suevit aus dem Ries. Das finde ich faszinieren.
Wie sieht eigentlich ein typischer Arbeitstag von einem Geowissenschaftler im Rieskrater Museum aus?
Es gibt sehr vielfältige Tage. Aber typischerweise fängt es damit an, dass ich mir morgens im Bett die Liste anschaue, mit nicht abgearbeiteten Punkten der vergangenen Tage. Diese ergänze ich und füge Neues hinzu. Dann komme ich ins Museum und überlege, was ich jetzt als erstes machen muss. Das sind kurzfristige Dinge, wie zum Beispiel Besucher, um die ich mich kümmern muss. Und dann gibt es auch langfristige Projekte. Ich mache mir Gedanken über Sonderausstellungen, Umbauten im Museum oder was man besser machen könnte. Da gibt es auch viele Projekte, die ich leider nicht mehr geschafft habe in meiner Zeit.
Was hätten Sie gerne noch umgesetzt?
Die Zusammenhänge zwischen Weltraum, Asteroideneinschlag und Entwicklung der Erde sind relativ komplex: Zeiträume und Entfernungen, unter denen sich kein Mensch etwas vorstellen kann. Wenn Leute ohne Vorwissen in unser Museum kommen, dann stolpern sie von einem Raum in den anderen, die zwar schon sehr informativ sind, aber ich finde, für Besucher ist es sehr schwer, einen roten Faden zu finden.
Welche Erlebnisse oder Begegnungen in den vergangenen 14 Jahren haben Sie besonders bewegt und geprägt?
Mir hat natürlich immer sehr gut gefallen, wenn die Astronauten zu Gast waren. Es waren an die 15, die ich kennengelernt habe. Und ich bin auch stolz darauf, zu sagen, dass ich die ESA hierher bekommen habe! Dadurch habe ich sehr viele nette Leute kennengelernt. Unter den Astronauten sind etliche Piloten, aber auch Wissenschaftler - alles sehr bescheidene und bodenständige Leute.
Welche Frage ist die häufigste, die Ihnen Museumsbesucher und -besucherinnen stellen?
Die häufigste Frage ist: „Müssen wir befürchten, dass so ein Ding demnächst wieder runterkommt?“
Und was ist Ihre Antwort darauf?
Die Antwort ist: „Je größer, desto seltener. Gott sei Dank!“. Teile, die auf die Erde herunterkommen und Schaden verursachen, sind extrem selten. So etwas wie hier im Ries kommt alle paar Millionen Jahre vor.
Außerdem bestehen zwei Drittel der Erde aus Wasser. Wenn ein Asteroid dieser Größe ins Meer fällt, dann gibt es einen schwächeren Tsunami. Wirklich gefährlich wird es nur, wenn er in zivilisierte Gebiete fällt. Wenn Sie wirklich sicher sein wollen, dann ziehen Sie ins Ries! Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Einschlag zweimal hintereinander am gleichen Ort passiert, ist denkbar gering! (Lacht.)
Eine beruhigende Antwort! Wie gelingt es Ihnen, ein so komplexes Thema wie Meteoriteneinschläge für Laien verständlich und spannend zu vermitteln?
Ich finde es eigentlich gar nicht besonders komplex. Da kommt irgendwas aus dem All geflogen und schlägt auf die Erde ein. Komplex wird es erst bei den Fragen: Wo kommt das Zeug her? Was bewirkt es? Und was können wir daraus lernen?
Ist Ihnen die Wissenschaftskommunikation deshalb so wichtig?
Es nützt alles nichts, wenn das Wissen in Archiven oder Fachzeitschriften verkümmert. Die Politiker brauchen Fakten, und die Öffentlichkeit gibt das Geld für Forschung aus. Die müssen wissen, wofür wir das Geld verbraten.
Es ist ja erst einmal nicht verständlich, dass man ein paar Milliarden reinsteckt in Dinge, wie die Erforschung des Mondes oder des Mars. Wobei man beim Mars, selbst ich als Begeisterter, verschiedener Meinung sein kann, wie sinnvoll es ist, Menschen dort hochzuschicken, aber das ist ein anderes Thema …
Unser Problem heute ist, dass die Leute Fakten und Fakes nicht mehr unterscheiden können. Deshalb sind Einrichtungen wie unsere so wichtig, die zeigen, dass man nicht jeden Mist glauben muss, der im Internet steht. Das ist es, worum es mir geht.
Warum ist der Rieskrater aus geologischer Sicht weltweit so außergewöhnlich?
Er ist zugänglich, jung und vielfältig. Das ist es, warum er weltweit interessant und bekannt ist. Ich bin der Meinung, dass das ein Alleinstellungsmerkmal ist, das die Region noch nicht erkannt hat. Ich glaube, das Potenzial des Rieses ist noch nicht wirklich vollständig erkannt worden. Meiner Ansicht nach besteht im Moment die Gefahr, dass das mit zu vielen netten, beliebigen Sachen verramscht wird.
Sie sagen, das Potenzial sei noch nicht ganz ausgeschöpft. Wie kann man es denn noch voll ausschöpfen?
Also man muss es hier wissenschaftlich vernünftig bearbeiten und man muss für die Forscher dieser Welt vernünftige Möglichkeiten der Teilhabe schaffen.
Gibt es eigentlich Aspekte des Impakts und des Rieskraters, die die Forschung immer noch vor Rätsel stellt?
Da fällt mir eigentlich nur eines ein: Shatter Cones oder Strahlenkegel. Das Steinheimer Becken ist dafür bekannt, aber sie wurden im Ries auch schon nachgewiesen. Das tritt dann auf, wenn ein Asteroid in ein sehr feinkörniges Material einschlägt. Dann bilden sich so komische blumenkohlartige Strukturen, die man früher mal für ein Fossil gehalten hat, als man noch nichts von Impakten wusste. Wenn sich die enorme Druckwelle an Unreinheiten bricht, dann entstehen ganz komische Verschiebungen. So was kann man bis heute nicht simulieren. Und es sind Phänomene, die man bis heute noch nicht vollständig verstanden hat. Wobei das für das Überleben der Menschheit auch nicht wichtig ist.
Worum es ja eigentlich viel eher geht, ist die übergeordnete Bedeutung solcher Ereignisse. Katastrophen waren in der Erdgeschichte immer wieder entscheidende Wendepunkte. Über Milliarden Jahre verlief vieles langsam, doch Einschnitte wie der Einschlag am Chicxulub-Krater vor 65 Millionen Jahren veränderten alles. Ohne ihn hätten sich die Säugetiere und damit auch wir Menschen wohl kaum so entwickeln können.
Auch regionale Ereignisse wie im Ries zeigen, wie stark solche Einschnitte bis heute nachwirken: Sie schaffen neue geologische Vielfalt, besondere Lebensräume und prägen die Entwicklung von Natur und Umwelt nachhaltig.
Wenn es um solche kosmischen Katastrophen wie den Impakt geht. Ist da die Marsforschung nicht doch wichtig, um zu erfahren, was dort Leben ausgelöscht hat, welches es vielleicht dort einmal gab und ob dies auch das Leben auf der Erde auslöschen könnte?
Ich bezweifle es. Es wird sicher nicht genau der gleiche Grund sein. Der Mars ist weit weg und die Forschungsmöglichkeiten für uns sind dort äußerst oberflächlich und werden immer schwierig bleiben. Wir haben auf der Erde immerhin noch 200 zugängliche Krater. Vielleicht sollten wir uns die mal anschauen!
Sie sagen also: Lieber Kraterforschung als Marsforschung?
Nein, so würde ich es nicht sagen! Man soll das eine tun, ohne das andere zu lassen.
Wenn wir Menschen zum Mars schicken wollen, müssen wir uns überlegen: Wie funktionieren lebenserhaltende Systeme? Wie kann ich eine kleine Erde nachbauen? Wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt, wird man verstehen, was Kreisläufe wirklich sind und wie die Erde das hingekriegt hat. Das ist für mich der Hauptwert. Mit der Mondlandung war es ähnlich. Man hat erst kapiert, dass die Erde kein unendliches System ist, als einer der Astronauten die Erde vom Mond aus aufgehen sah – mit ihrer dünnen Atmosphäre. Da war plötzlich allen klar: Die Erde ist ein Raumschiff mit einer dünnen Lufthülle. Wir können da nicht unendlich alles reinpumpen
Ich glaube, die Gefährdung der Erde besteht in erster Linie in uns Menschen. Wir Menschen blenden die normale Auslese und das ‚Survival of the Fittest' völlig aus, weil es bei uns keine natürliche Auslese mehr gibt. Stattdessen tun wir Dinge in so kurzer Zeit, dass die Natur überhaupt nicht mehr darauf reagieren kann.
Müsste man zu ihrer Antwort von vorhin also hinzufügen, dass eine erneute kosmische Katastrophe wie ein Meteoriteneinschlag unwahrscheinlich ist, die menschengemachte aber fast sicher?
Richtig, das ist der Weg, auf den wir zugehen. Wobei ich nicht glaube, dass wir die Erde zerstören. Ich glaube, dass wir uns zerstören. Aber zuerst machen wir es uns sehr ungemütlich.
Mit welchem Forschungsthema beschäftigen Sie sich eigentlich persönlich?
Ich beschäftige mich mit Isotopengeochemie, einem Forschungsfeld, das weit über klassische Geologie hinausgeht. Aus München habe ich ein Isotopenlabor mitgebracht, in dem ich diese Verbindung von Kosmos, Geowissenschaften und praktischen Anwendungen praktiziere.
Mich interessieren vor allem die Zusammenhänge: Wo kommen die Elemente her? Was machen sie? Was kann man damit machen? Über Isotopenverhältnisse – sozusagen chemische Fingerabdrücke – kann man Erstaunliches herausfinden. Zum Beispiel untersuche ich die Herkunft von Grundwasser. Bei einem Projekt für Stuttgart 21 haben wir über Strontium-Isotope ermittelt, woher das Stuttgarter Mineralwasser stammt. Aber die Methode funktioniert auch in ganz anderen Bereichen: An Blei-Isotopen in Ihren Haaren könnte ich ablesen, ob Sie vor zwei Monaten in Mexiko waren. An Stickstoff-Isotopen erkennt man, ob jemand Vegetarier ist oder Fleisch isst – selbst ein Hungerstreik hinterlässt isotopische Spuren, weil der Körper dann seine eigenen Knochen angreift.
Natürlich arbeite ich auch an der geologischen Entwicklung des Rieses selbst. Aber was mich wirklich antreibt, ist zu zeigen, wie Systeme zusammenhängen. Man kann sie nur verstehen, wenn man die stoffliche und die biologische Seite verbindet.
Das Labor finanziere ich übrigens durch Auftragsarbeiten für die Lebensmittelindustrie und Forensik. Die Ergebnisse fließen dann wieder in unsere wissenschaftlichen Datenbanken ein. So profitieren beide Seiten. Auch im Ruhestand werde ich das in Teilzeit weiterbetreiben, weil die staatlichen naturwissenschaftlichen Sammlungen großes Interesse daran haben.
Wann sind Sie im Alltag am weitesten weg von der Geologie?
Wenn ich mit meinem Flugzeug in tausend Metern Höhe über das Ries fliege, bin ich wortwörtlich am weitesten weg von den Gesteinen. Aber das hat ja auch seinen Sinn: Ein Großteil dieser Leidenschaft ist, dass ich mir die Landschaft von oben anschaue, sie wird einfach anders wahrgenommen. Wenn Sie sich die Schwäbische Alb oder den Ipf von oben anschauen, ist das einfach wunderschön.
In Weikersheim habe ich am Flugplatz ein kleines Segelflugzeug stehen. Das Fliegen macht mir große Freude: Ich mag Technik und ich mag Landschaften und Natur.
Gibt es einen Ort im Ries, an dem Sie besonders gern sind, auch ganz ohne wissenschaftlichen Blick?
Der Ort, an dem wir eigentlich immer wieder sind, ist das Mähhorn bei Huisheim. Es ist ein sehr schöner, ruhiger Platz. Nachmittags oder abends sieht man wunderschön den Sonnenuntergang und überblickt das ganze Reis. Man sieht den ganzen Rieskessel, den Ipf, den Blasienberg, Schloss Baldern, die Kirche in Zipplingen, den Hesselberg – man hat das ganze Panorama.
Vielen Dank Herr Hölzl, für dieses interessante Gespräch!
Diese Artikel ist im blättle (Ausgabe 67 März/April 2026) erschienen. Hier E-Paper lesen: Zum Webkiosk