MdL Eva Lettenbauer

Maßnahmenpaket: Bauen und Wohnen im Donau-Ries günstiger machen

Bild: Andreas Gebert
Die Wohnkosten steigen auch im Landkreis Donau-Ries. Die grüne Landtagsabgeordnete Eva Lettenbauer bleibt hartnäckig, denn aus ihren Veranstaltungen und Gesprächen im Landkreis nimmt sie weiterhin mit: Viel Bedarf im Heimatort in einer Wohnung bleiben zu können nach dem Auszug bei den Eltern oder als alleinstehende Rentnerin, steigende Mieten, immer mehr Jahrzehnte zum Abbezahlen von Hauskreditraten.

Sie berichtet von vielen Hürden und Schwierigkeiten für viele Familien eine bezahlbare Wohnung zu finden oder sich den Traum vom Eigenheim in der Region zu erfüllen. Die Daten des Mietspiegels untermauern die Situation. In den letzten fünf Jahren stiegen die Mietpreise um 19,3% je Quadratmeter.

Eva Lettenbauer macht deutlich, dass es so nicht weitergehen kann. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis und kein Luxusgut. Gerade Familien, Alleinerziehende, Auszubildende und ältere Menschen geraten zunehmend unter Druck, wenn ein immer größerer Teil des Einkommens für Miete oder Eigentum draufgeht“, erklärt Lettenbauer. Wer wenig verdient und 40 Prozent seines Einkommens oder noch mehr fürs Wohnen zahlen müsse, habe kaum noch Spielraum für das Leben.

Spürbare Verbesserungen für Eigenheim-Bauer

Sie setzt sich deshalb für mehr konkrete Entlastung ein. Für Mieterinnen und Mieter ist das der Ausbau des öffentlich geförderten Wohnraums durch Kommunen und Wohnungsbaugenossenschaften. Zugleich setzt sich die Abgeordnete für eine steuerliche Entlastung für faire Vermieterinnen und Vermieter ein. Wer deutlich unter der ortsüblichen Vergleichsmiete vermietet, soll künftig auch nur das versteuern müssen, was tatsächlich eingenommen wird. „Das schafft Anreize für günstige Mieten statt sie zu bestrafen“, erklärt Lettenbauer.

Auch für alle, die im Donau-Ries eigene vier Wände planen, will Eva Lettenbauer spürbare Verbesserungen erreichen. Ein zentraler Punkt: Die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für das erste, selbstgenutzte Eigenheim. Das bedeutet für Käuferinnen und Käufer eine Ersparnis von oft mehreren zehntausend Euro: „Wer zum ersten Mal ein selbstgenutztes Eigenheim kaufen will, braucht Unterstützung statt zusätzlicher Belastungen“, sagt Lettenbauer. Die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für den ersten Kauf würde viele tausend Euro sparen und Wohneigentum wieder erschwinglicher machen und wird von der Abgeordneten und ihren Kollegen im bayerischen Landtag zur Abstimmung gestellt. Ein hilfreicher Tipp für Bauherrinnen ist, Häuser so zu planen, dass sie später oder im Alter modular nutzbar und Teile vermietbar sind.

Neuen Wohnraum in leerstehenden Gebäuden schaffen

Ein weiterer Schlüssel liegt für Lettenbauer im Umbau statt Neubau. Leerstehende Gebäude, alte Höfe oder nicht mehr genutzte Gewerbeflächen bieten großes Potenzial für neuen Wohnraum. „Wir müssen schneller, einfacher und günstiger umbauen können. Das schont Flächen, senkt Kosten und schafft Wohnraum dort, wo er gebraucht wird“, so Lettenbauer. In ihren Sprechstunden ist Lettenbauer bereit, mit Alleinstehenden oder Erbengemeinschaften Lösungen zu suchen. Tauschbörsen im Internet nutzen noch wenig Donau-Rieserinnen und Donau-Rieser, um ihre Wohnung oder Haus in eine größere oder ein kleineres zu tauschen. Lettenbauer arbeitet an einer regionalen Tauschbörse.

Für den Landkreis Donau-Ries ist für die Abgeordnete klar, dass bezahlbares Wohnen darüber entscheidet, ob Menschen bleiben, zurückkehren oder wegziehen. „Ich setze mich als Abgeordnete dafür ein, dass Wohnen im Donau-Ries für alle wieder planbar und bezahlbar wird“, so Eva Lettenbauer abschließend. (dra)