Claudia Müller, Landratskandidatin betont: "Es muss Frauen ermöglicht werden, im gleichen Maße wie Männer an den kommunalen politischen Entscheidungen teilzunehmen. In den 44 Gemeinden in unserem Landkreis Donau-Ries gibt es derzeit insgesamt nur drei Bürgermeisterinnen. Von 60 Sitzen im Kreistag sind nur 16 mit Frauen besetzt. Es ist dringend Zeit, das zu ändern," so die Kandidatin. "Wir wollen nicht nur die Hälfte der Kreistagssitze, sondern es ist auch Zeit, dass Frauen echte Führungspositionen beanspruchen, und sich nicht mit der zweiten Reihe zufriedengeben. Daher mein Aufruf am internationalen Frauentag: Wählen Sie am Sonntag die erste Landrätin in unserem Landkreis Donau-Ries!"
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Schmid führt aus: "Dass im Landkreis die Teilzeitquote steigt, zeigt erstmal, dass tendenziell mehr Frauen ins Berufsleben eintreten. Das ist erfreulich! Teilzeit ist vor allem ein Frauenarbeitszeitmodell - die unbezahlte Carearbeit liegt im traditionellen Rollenverständnis überwiegend bei Frauen. Hier einen Ausgleich zu schaffen ist eine politische und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Beteiligung von Frauen in politischen Ämtern oder in anderen Leitungspositionen ist dazu notwendig. Es gibt bedauerlicherweise weiterhin mehr Vorstandsvorsitzende, die Christian heißen, als Frauen an der Spitze eines Vorstands. Die Politik kann da mit Unterstützung der Wähler*innen vorangehen: Am Sonntag haben sie für ihre Kommunen die Wahl. Ich finde, der Donau-Ries ist reif für eine Claudia als Landrätin, die Erfahrung, Kompetenz und Empathie miteinander vereint. Ich rufe daher zur Beteiligung an der Kommunalwahl auf!", so der Bundestagsabgeordnete.
Bundespolitische Maßnahmen zur Gleichstellung Um die Aufteilung der Sorge- und Erwerbsarbeit besser zwischen den Partner zu verteilen, soll beispielsweise das Elterngeld reformiert werden. "Mit der anstehenden Elterngeldreform wollen als SPD-Bundestagsfraktion mehr Anreize für eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und unbezahlter Sorgearbeit mehr. Außerdem wollen wir die geschlechtsspezifische Lohnlücke von derzeit 16 Prozent weiter schließen. Dafür werden wir bis Juni 2026 die EU-Richtlinie zur Entgelttransparenz in nationales Recht umsetzen und für mehr Klarheit beim Lohnvergleich sorgen", kündigt der SPD-Bundestagsabgeordnete Christoph Schmid an.
Weitere gesetzgeberische Maßnahmen zur gesellschaftlichen Gleichstellung ist das Gewalthilfegesetz, das im Januar 2025 verabschiedet wurde. Darin ist der Rechtsanspruch auf Schutz und Beratung für Frauen, die Gewalt erleben müssen, festgelegt. Weitere Verbesserungen wie die elektronische Fußfessel sowie Anti-Gewalt-Trainings für Täter befinden sich im parlamentarischen Verfahren.
Um die Selbstbestimmung der Frauen über ihren Körper zu stärken, steht die SPD-Bundestagsfraktion klar hinter der Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. (dra)