Zum 1. Juni übernimmt der 33-jährige Bezirksrat Frederik Hintermayr aus Asbach-Bäumenheim den Vorsitz der SPD-Fraktion im Bezirkstag von Schwaben. Er folgt auf Volkmar Thumser, der die Fraktion seit 2023 geführt hat und nun bewusst den Weg für einen Generationenwechsel freimacht.
Hintermayr gehört dem Bezirkstag bereits seit 2013 an. Seine beruflichen Wurzeln liegen in der Pflege. Nach der Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger studierte er Pflege und setzt sich seit vielen Jahren für eine gute Gesundheitsversorgung ein. Ehrenamtlich engagiert sich der Vater zweier Kinder unter anderem als Vizepräsident der Arbeiterwohlfahrt Schwaben.
Thumser bleibt der Fraktionsspitze erhalten
Der Augsburger Volkmar Thumser, der der Fraktion als stellvertretenden Fraktionsvorsitzende erhalten bleibt, will sich auf seine Aufgabe als Beauftragter des Bezirks für Menschen mit Behinderungen und für Inklusion konzentrieren, die er seit 2013 innehat. Thumser: "Mit Frederik Hintermayr haben wir einen jungen Fraktionsvorsitzenden gewählt, der gleichwohl schon über reiche Erfahrung im Bezirkstag verfügt und im Sozialbereich gut vernetzt ist."
Frederik Hintermayr erklärt: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen meiner Fraktion. Der Bezirk ist für viele Menschen vielleicht die unbekannteste kommunale Ebene. Gleichzeitig entscheidet er an vielen Stellen darüber, ob Menschen die Unterstützung bekommen, die sie brauchen, ob Teilhabe gelingt und ob soziale Angebote verlässlich zur Verfügung stehen. Deshalb ist die Arbeit des Bezirks für mich gelebte Solidarität. Sie richtet sich an Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, und an ihre Familien.“
Hintermayr lobt seinen Vorgänger
Die SPD ist im Bezirkstag gemeinsam mit CSU und Grünen in einer sogenannten Verantwortungsgemeinschaft und stellt mit Petra Beer aus Memmingen eine der Stellvertreterinnen von Bezirkstagspräsident Martin Sailer.
Hintermayr: „Besonders dankbar bin ich Volkmar Thumser für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Er setzt sich mit großer Beharrlichkeit für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen ein. Sein Engagement für Inklusion findet weit über die Grenzen unserer Fraktion hinaus Anerkennung. Ich freue mich deshalb sehr, dass er uns als stellvertretender Fraktionsvorsitzender und dem Bezirk als Beauftragter des Bezirks für Menschen mit Behinderungen und für Inklusion erhalten bleibt. Seine Erfahrung, seine fachliche Kompetenz und seine klare Haltung werden auch künftig eine große Bereicherung sein.“ (dra)