22. Oktober 2019, 09:26

Weihbischof Florian Wörner in Oberndorf

Bild: Alfred Mayr
Mit einem feierlichen Festgottesdienst begingen die Oberndorfer das 300. Weihejubiläum ihrer Herrgottsruhkapelle mit dem Weihbischof Florian Wörner.

Viele Gläubige kamen zusammen mit den Oberndorfer und Eggelstetter Vereinen in das von Marianne Franke geschmückte Gotteshaus, um der festlichen Messe mit Weihbischof Florian Wörner beizuwohnen. Dieser verwies in seiner Predigt darauf, dass die 300 Jahre alten Mauern der Kapelle wohl viel erzählen könnten von den Sorgen, Bitten und Gebeten all der Menschen, die in den vergangenen Jahrhunderten hier verweilt hätten. Anhand des Beispiels des Zöllners Zachäus aus dem Kirchweih-Evangelium forderte er die Gläubigen auf, wie dieser Sünder die Gemeinschaft mit Jesus zu suchen und aus dieser Gemeinschaft heraus, die in der Kommunion ihren Höhepunkt findet, in der Welt Zeugnis für den christlichen Glauben abzulegen. Pfarrer Ivan Novosel schloss in seine Dankesworte alle Wohltäter und Engagierten der Pfarrei mit ein. Die Festmesse wurde vom Oberndorfer Kirchenchor unter der Leitung von Heinrich Speer musikalisch umrahmt. 

In einem von der Trachtenkapelle Oberndorf angeführten Festzug ging es zur Oberndorfer Grundschule, wo ein Stehempfang für alle Gäste stattfand. Bürgermeister Eberle hob dort die Bedeutung der Herrgottsruhkapelle für Oberndorf hervor und lud den Weihbischof ein, sich in das Goldene Buch der Lechgemeinde einzutragen. (pm)