16. Oktober 2019, 10:15

Eine zukunftsfähige Verbindung

Die Kreisstraße DON 9 zwischen Mönchsdeggingen und Hohenaltheim soll durch die Baumaßnahmen für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Am Dienstagnachmittag fand der Spatenstich statt. Bild: Yvonne Adam
Vor fast genau vier Jahren konnte der erste Streckenabschnitt der Kreisstraße DON 9 von Mönchsdeggingen bis zur Abzweigung nach Merzingen mit einer Länge von circa 1,2 Kilometer fertiggestellt werden. Nun fand am vergangenen Dienstag der Spatenstich für den zweiten Abschnitt dieser Straße statt.

Nach einer langen Planungsphase, in der sich die Grunderwerbsverhandlungen über zwei Jahre hinzogen und der Baubeginn deshalb immer wieder verschoben werden musste, können nun die Baumaßnahmen auf der Kreisstraße DON 9 zwischen Hohenaltheim und Möchsdeggingen beginnen. Vergangenen Dienstagnachmittag trafen sich Landrat Stefan Rößle, die beiden Bürgermeister Dr. Wulf-Dietrich Kavasch (Hohenaltheim) und Karl Wiedenmann (Mönchsdeggingen), Gemeinderäte der beiden Gemeinden, Kreisräte, Vertreter der ausführenden Firma Thannhauser und des Planungsbüros Arnold, sowie Gerhard Schappin vom kommunalen Tief- und Gartenbau des Landratsamtes zum gemeinsamen Spatenstich.

Breitere Fahrbahn

Die Straßenbaumaßnahme hat eine Gesamtlänge von 2,1 Kilometer und wird weitestgehend im Korridor der bestehenden Trasse sowie des gemeindlichen Anwandweges (landwirtschaftlicher Weg an der Stirnseite eines Ackers) umgesetzt. Ausgebaut wird nun die Strecke zwischen der Abzweigung nach Merzingen und dem Ortseingang von Hohenaltheim. Die Fahrbahn wird auf sechs Meter verbreitert und durch eine Vergrößerung und Befestigung der Bankette wird für mehr Verkehrssicherheit gesorgt. Die sichtbarste Veränderung wird im Bereich der Kuppe des Lerchenberges stattfinden. Ein Einschnitt an dieser Stelle soll dafür sorgen, dass es hier übersichtlicher wird und entgegenkommende Fahrzeuge früher gesehn werden.

1,25 Millionen Euro für die Baumaßnahme

Bevor der eigentliche Baubeginn startet, werden Archäologen noch prüfen, ob auf dem Baufeld eventuell Bodendenkmälerzu finden sind, da in dieser Gegend schon mehrere Bodenschätze entdeckt wurden.

Die Kosten der Baumaßnahme belaufen sich auf etwa 1,25 Millionen Euro, wobei der Landkreis Zuschüsse aus dem bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz in Höhe von circa 50 Prozent erhält. Während der Bauarbeiten wird der Verkehr nahräumig umgeleitet. Voraussichtlich Mitte nächsten Jahres soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

„Für unseren Landkreis sind dies wichtige Investitionen, die unsere gesamte Region stärken. Auch in den ländlich strukturierten Gebieten ist uns eine gut funktionierende Infrastruktur wichtig“, so Landrat Stefan Rößle abschließend.