Am Donnerstagnachmittag sollen nach Meldungen der Meteorologen Schneeschauer über den Landkreis ziehen. Im Lauf der Nacht steigen die Temperaturen und der Schnee geht in Regen über. Wenn der Regen auf den gefrorenen Boden trifft, ist mit extremer Glättegefahr zu rechnen. Der Regen soll bis in die Morgenstunden anhalten und die damit verbundene Glätte dürfte massive Auswirkungen auf den Verkehr haben.
Das Wetter im Überblick
Die Schneeschauer beginnen gegen 16:00 Uhr und breiten sich von Westen her über den gesamten Landkreis aus. Örtlich – besonders im Bereich des Juras – können mehrere Zentimeter Neuschnee zusammenkommen. Auch hier ist bereits mit möglichen Auswirkungen auf den Berufsverkehr am Donnerstagabend zu rechnen.
Gegen 22:00 Uhr kommen dann wärmere Luftmassen und sorgen für den Wechsel von starkem Schneefall in starken Regen – mit extremer Glatteisbildung. Über die gesamte Nacht warnen die Meteorologen vor starkem gefrierendem Regen, der Straßen, Brücken und Fußwege in kürzester Zeit spiegelglatt werden wird. Die Regenschauer sollen bis um 05:00 Uhr am Freitagmorgen anhalten und im gesamten Landkreis ist mit gefährlichen Straßenbedingungen zu rechnen.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr möglich
Aufgrund der starken Regenfälle, verbunden mit den niedrigen Temperaturen kann es auch im Bahnverkehr zu Beeinträchtigungen kommen. Es muss unter anderem mit Zugausfällen gerechnet werden, da Weichen einfrieren können und Oberleitungen vereist sein können.
Schulen bleiben geöffnet
Das staatliche Schulamt beobachtet die aktuelle Wetterlage ebenso und teilte auf Anfrage mit. „Die gegenwärtige Lage mit Wetterwarnungen vor Schnee und Eis kann auch den Schulbetrieb beeinträchtigen. Aussagen darüber, welche Gebiete im Landkreis Donau-Ries konkret betroffen sein werden, lassen sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht detaillierter treffen. Im Falle von lokaler Schnee- und Eisglätte oder dadurch bedingtem Ausfall des Schülernahverkehrs am Freitag müssen die Schülerinnen und Schüler nicht riskieren, in die Schule zu kommen. Die Eltern müssen ihre Kinder jedoch ordnungsgemäß von der Schule abmelden, falls diese zu Hause bleiben. In jedem Fall wird in den Schulen im Landkreis ein Notbetrieb bzw. eine Notbetreuung eingerichtet. Lehrkräfte haben, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen, ihren Dienst in der Schule anzutreten.
Bei einer unklaren Situation ohne Verfügung der Koordinierungsgruppe (im Landkreis regional begrenzt auftretende widrige Witterungsbedingungen) kann die Entscheidung also in die Verantwortung der Eltern gelegt werden. Wichtig ist allerdings, dass die Erziehungsberechtigten die Schule zeitnah darüber verständigen, dass der Weg zur Schule nicht möglich ist (z. B. kein Busverkehr) oder den Eltern zu gefährlich erscheint. In diesem Fall kann die Schule den Schüler bzw. die Schülerin an diesen Tagen vom Unterricht beurlauben.“