30. November 2020, 08:57

Neue Maßnahmen an der Bundesstraße 466 Löpsingen

Bild: pixabay
Wie bereits berichtet sind in dem Auswertungszeitraum 2015 – 2017 die beiden Einmündungen zur B 466 bei Löpsingen als Unfallhäufungspunkte deklariert. Um weitere Unfälle zu verhindern hat die Unfallkommission des Landkreises Donau-Ries nun Maßnahmen beschlossen, welche die beiden Knotenpunkte entschärfen sollen.

Mittels Sichtschutzwänden, wie sie bereits bei Alerheim an der Kreuzung Staatsstraße 2221 / DON 10 stehen, wird die Sicht beim Einfahren auf die Bundesstraße genommen, so muss der Verkehrsteilnehmer bis zur Sichtlinie vorfahren und gegebenenfalls anhalten, um den übergeordneten Verkehr auf der Bundesstraße einzuschätzen und sicher einzubiegen beziehungsweise diese zu queren. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, den 30. November und werden circa drei Wochen andauern. Der Verkehr wird nicht umgeleitet, es wird lediglich im Zuge der Gemeindestraßen eine Fahrspureneinengung geben.

Die Sichtschutzwände werden an der Kreuzung mit der Ortsstraße auf beiden Seiten der Fahrspur, rechts und in der Mittelinsel, aufgestellt. Das Gleiche gilt für die Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße aus Richtung Süden (Saatsstraße 2213) kommend. An der Kreuzung mit der Bachstraße werden die Sichtschutzwände ebenfalls auf beiden Seiten der Fahrspur, allerdings nur aus Richtung Löpsingen kommend, errichtet.

Die Aufstellung der Sichtschutzwände stellt eine vorübergehende Maßnahme dar, bis die beiden Kreuzungsbereiche baulich umgestaltet werden. Es wird unter anderem überprüft, ob eine Überführung der Gemeindeverbindungsstraße nach Klosterzimmern möglich ist, somit wird die Verkehrsbeziehung Löpsingen – Klosterzimmern aufrechterhalten, das Ein- und Abbiegen auf und von der B 466 wird nicht mehr möglich sein. Für die Kreuzung mit der Ortsstraße hält die Unfallkommission die Anlage eines Kreisverkehrsplatzes oder einer Lichtsignalanlage für zielführend. (pm)