1. Oktober 2020, 10:16

Rieswasser arbeitet weiter an Versorgungssicherheit

Am vergangenen Mittwoch fand der Spatenstich für die Verbundleitung zwischen BRW und WFW statt. Bild: Maximilian Bosch
Über eine Verbindungsleitung zur Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) will die Bayerische Rieswasserversorgung (BRW) die Versorgung ihrer Abnehmer mit kühlem Nass sicherstellen. Der Spatenstich dafür fand am Mittwoch statt.

Auf einer Wiese nahe des Monheimer Ortsteils Itzing konnte Verbandsvorsitzender Josef Mayer einen kleinen Kreis von Gästen begrüßen. „Um die Versorgungssicherheit, insbesondere für den Abnahmeschwerpunkt Ries, auch weiterhin sicherzustellen […] ist der Bau der circa 20,6 Kilometer langen Verbundleitung zur WFW elementar“, so Mayer in seiner Ansprache. Zu den bestehenden Brunnengebieten der BRW im Kreis Dillingen stößt damit die Wasserfassung im Lech-Donau-Delta bei Genderkingen hinzu.

Die Leitungstrasse beginnt südlich des Monheimer Ortsteils Warching, läuft westlich an Monheim vorbei nach Fünfstetten und endet bei Wemding. Die Baufertigstellung und Inbetriebnahme der Leitung ist für September 2021 geplant. Ab dann können 2.700 m³ Trinkwasser pro Tag vom WFW bezogen werden.

Für die Ermöglichung des Projekts dankte Mayer den anwesenden Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler (CSU), Johann Häusler (FW) und Ulrich Singer (AfD). Der Freistaat Bayern fördert die insgesamt 11,5 Millionen Euro teure Maßnahme entsprechend der Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas).