Holger Hämmerlein und Maximilian Mühlen setzen bewusst auf ein gemeinsames Auftreten. Die beiden sind Sandkastenfreunde, gemeinsam im Elternbeirat – und bringen diesen Teamgeist nun auch in den Wahlkampf ein. „Uns war wichtig, Politik nicht trocken und distanziert zu präsentieren, sondern nahbar und verständlich“, erklärt Holger Hämmerlein. Schon länger hatte er die Idee den Kanal „DON Dorf Ohne“ zu betreiben. „Wir haben eine gewisse Politikverdrossenheit erkannt. Also wollten wir ein Angebot schaffen, das informiert, ohne zu belehren – und das auf Augenhöhe“, so Hämmerlein.
Gemeinsam startete das Duo am 14. Dezember eine breit angelegte Social-Media-Offensive. Fünf unterschiedliche Kanäle sprechen gezielt verschiedene Altersgruppen an. "Und im Großen und Ganzen geht es darum: Wie wir Donauwörth vom Dorf ohne zur Stadt mit bringen können? Das wollen wir von den Bürgerinnen und Bürgern hören," so Holger Hämmerlein. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Rund 2.000 Follower über alle Kanäle hinweg und mittlerweile rund 400.000 Videoaufrufe – verbunden mit vielen positiven Reaktionen. „Bewegtbilder sind einfach nicht so trocken wie lange Texte. Man kann Themen erklären, einordnen und gleichzeitig Persönlichkeit zeigen“, sagt Maximilian Mühlen. Wichtig sei dabei: „Wir werden das auch nach der Wahl fortführen. Es geht uns nicht nur um Stimmen, sondern um langfristigen Austausch.“
Social Media als Brücke zwischen Bürgern und Politik
Auch Maximilian Mayer setzt auf digitale Kommunikation – allerdings ergänzt durch klassische Formate. Der engagierte Ehrenamtliche bringt viele Berührungspunkte mit der Stadt mit und möchte sich künftig noch stärker für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen. „Ich möchte Donauwörth lebenswerter und positiver machen. Durch mein langjähriges ehrenamtliches Engagement kenne ich viele Anliegen aus erster Hand“, betont Mayer.
Was ihn mit Hämmerlein und Mühlen eint: die Überzeugung, dass Social Media heute unverzichtbar ist, um alle Generationen zu erreichen. Er setzt jedoch auf einen anderen Schwerpunkt. „Die Beteiligung an Wahlversammlungen geht zurück. Viele Menschen informieren sich anders – sie sammeln Informationen online ein“, erklärt Mayer. Seine Aufgabe sehe er darin, Themen zu bündeln, zu interpretieren und verständlich zu kommunizieren. Als Basis dafür dient das Wahlprogramm der CSU. „Ich versuche, Inhalte zu portionieren und einzuordnen, damit sie greifbar werden," so Maximilian Mayer weiter.
Wahlkampf im Wandel
Wahlkampf im Wandel Ob digital oder analog – am Ende gehe es um Dialog, sagen die Kandidaten. Während Maximilian Mühlen und Holger Hämmerlein den Menschen zuhören und ihre Ideen aufnehmen, setzt Maximilian Mayer auf die Kommunikation des Wahlprogramms. „Wir sind im Gespräch, die CSU ist im Gespräch – und der Bürger macht sich Gedanken“, so Hämmerlein. „Und wir werden gemeinsam daran arbeiten, den Bürgerinnen und Bürgern unsere Politikansätze der CSU näher zu bringen, sie davon zu begeistern und mitzunehmen,“ macht Mayer deutlich. "Unabhängig, ob wir am Ende im Gremium sitzen. Wir engagieren uns für unsere Heimatstadt," schließt Hämmerlein.