12. März 2019, 08:49

Medizin studieren? Praktikumstage in Donauwörth und Nördlingen geben Einblicke

Praktikumstage in Donauwörth und Nördilingen. Bild: Laura Turbany
Viele junge Schülerinnen und Schüler spielen mit dem Gedanken Medizin zu studieren. Gemeinsam mit dem gKU veranstaltete die Gesundheitsregionplus Donau-Ries nun einen Praktikumstag für die Schüler der Gymnasien aus den beiden großen Kreisstädten Donauwörth und Nördlingen.

Die Schüler hatten die Möglichkeit sich über das Medizinstudium und alternative Möglichkeiten in der Gesundheitsversorgung und Prävention zu informieren. Herr Dr. Feistle, junger Assistenzarzt mit Tendenz zur Allgemeinmedizin und Niederlassung im Landkreis, berichtete aus erster Hand zu den aktuellen Entwicklungen im Medizinstudium. Der Leiter der Gesundheitsregionplus  Donau-Ries, Herbert Schmidt, stellte die Vielschichtigkeit der ärztlichen Tätigkeit dar und gab praktische Tipps zum Studium und dem ärztlichen Weiterbildungsverbund DONAURIES.

Die angehenden Abiturienten erhielten somit ein umfassendes Bild der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten nach dem Studium. Bei diesem werden die angehenden Studenten auch durch die Gesundheitsregionplus  Donau-Ries unterstützt. Auch die praktische Erfahrung sollte nicht zu kurz kommen, weshalb die Schülerinnen und Schüler anschließend die Gelegenheit hatten, sich in den ärztlichen Tätigkeiten der Wundversorgung zu üben. Das Angebot stieß bei den Anwesenden auf großes Interesse.

Im Anschluss wurde gemeinsam ein Notfalloperationsraum besichtigt, wo gemeinsam Röntgenbilder begutachtet und ausgewertet wurden. Auch der Berufsfachschule für Gesundheits- und Krankenpflege statteten die angehenden Studenten einen Besuch ab. Das Lehrerkollegium der BfS bereitete für die Interessierten kleine Workshops zu den Themen Krankenhaushygiene und Anatomie vor. Die Gymnasiasten konnten sich dabei sowohl an einer korrekten hygienischen Händedesinfektion üben als auch ihre anatomischen Kenntnisse in Bezug auf das Herz unter Beweis stellen. Außerdem bekamen sie die Möglichkeit, sich unter Anleitung der Pflegepädagoginnen und -pädagogen der BfS gegenseitig den Blutdruck zu messen.

Zum Abschluss folgte ein informativer Vortrag der beiden Schulleiterinnen, in dem sie den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Praktikumstages die Ausbildung „Gesundheits- und Krankenpflege“ sowie den Dualen Studiengang „Interprofessionelle Gesundheitsversorgung“, der in Kooperation mit der DHBW Heidenheim erfolgt, ausführlich vorstellten. (pm)