Nach Monaten der Vorbereitung, unzähligen Arbeitsstunden und viel persönlichem Einsatz ist es geschafft: Am heutigen Donnerstagnachmittag öffnete die neue Cocktailbar „Donauwelle am Hafen“ am Alten Donauhafen in Donauwörth erstmals ihre Türen. Punkt 16:00 Uhr fiel der Startschuss für das lange erwartete Softopening – und damit für ein neues Kapitel an einem Ort, der sich in den kommenden Monaten zu einem der attraktivsten Treffpunkte der Region entwickeln soll.
Hinter dem Projekt stehen Stefano Messina (Starclub), Michael Ölhorn (Danubio) und Pierre Proschek (Bubs Strandbar Harburg), die den Alten Donauhafen mit einem modernen Gastronomiekonzept neu beleben möchten. Bereits in den Tagen nach der finalen Zusagen von Seiten der Stadt Donauwörth, hatten die Betreiber ihre Pläne vorgestellt: Gemeinsam mit einem gastronomischen Konzept, Veranstaltungen sowie potenziell auch Freizeitangeboten soll der Alte Donauhafen künftig deutlich stärker belebt werden - auch in Hinblick auf die bald stattfindende Landesgartenschau im Jahr 2028. Ziel sei es demnach, das Areal in eine Ort zu verwandeln, an dem Einheimische und Gäste gleichermaßen entspannte Sommerabende direkt am Wasser genießen können.
Noch nicht alles fertig – der Charme ist ungebrochen
Auch wenn heute bereits die ersten Getränke ausgeschenkt wurden, ist das Projekt noch längst nicht abgeschlossen. Das Gelände befindet sich weiterhin im Aufbau und soll in den kommenden Monaten Stück für Stück fertiggestellt bzw. erweitert werden. So arbeiten das Betreiber-Trio derzeit noch mit einer provisorischen, geliehenen Bar. Diese wird allerdings nur eine Übergangslösung bleiben. In einigen Monaten soll ein rund zwölf Meter langer Container aufgestellt werden, der künftig das Herzstück der Cocktailbar bilden wird. Geplant ist darin auch ein Selbstbedienungsautomat, der das Angebot außerhalb der Öffnungszeiten ergänzt.
Schon jetzt überzeugt das Areal mit viel Liebe zum Detail. Ein echter Blickfang ist die neu errichtete „Kaimauer“, die den Vorplatz der Bar einfasst. Wie Betreiber Stefano Messina erklärt, stammen die verwendeten Steine direkt aus dem Donauhafen. Dadurch bleibe die Geschichte des Ortes sichtbar und verleihe der „Donauwelle am Hafen“ eine ganz besondere Identität.
Softopening zum Start als Kompromiss
Bis alle noch ausstehenden Genehmigungen für den täglichen Betrieb vorliegen, wird die Cocktailbar zunächst jeweils von Donnerstag bis Sonntag ab 16:00 Uhr geöffnet sein. Dieser Testbetrieb ist für die kommenden zwei Wochen vorgesehen. Anschließend soll der reguläre Betrieb aufgenommen werden. „Dann starten wir richtig durch“, blickt Stefano Messina optimistisch auf die kommenden Wochen und ergänzt. "Sollten wir die Öffnungszeiten nach vorne verlegen, lassen wir es euch über unsere Social-Media-Kanäle wissen."