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AWO- Kreisverband erwartet sofortige Entlastung der Eltern bei den Kitabeiträgen

Die Entwicklung von Kindern wird in Kindergärten auf verschiedene Arten gefördert. Bild: pixabay
Der Kreisvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Heiner Kopriwa appelliert an den Freistaat, die Elternbeiträge für Kindertagesstätten ab April 2020 voll zu übernehmen.

Denn seit einigen Tagen sei es klar, dass die Staatsregierung auf unabsehbare Zeit den Regelbetrieb in den Kitas aus nachvollziehbaren Gründen unterbinden will. So soll sie auch ab sofort die Eltern von den Beiträgen voll entlasten. Die freien Träger können dies nicht leisten. Sie haben weiter ihre Fixkosten, stehen gerne für flexible Lösungen bei der Notfallbetreuung bereit und kommen ihren Verpflichtungen als Arbeitgeber nach.

Problematisch wäre, wenn Kommunen nur für ihre eigenen Kitas die Beiträge nachlassen würden. Die Wohlfahrtsverbände wie die AWO  würden einen solchen Nachlass auch gerne gewähren, aber hätten weder genügend Eigenmittel noch würden sie über Steuermittel wie die Kommunen und der Freistaat verfügen, um die Einnahmeausfälle quer finanzieren zu können, so Kopriwa. (pm)