13. Juni 2018, 15:51

Kneippanlage im Gerberviertel eröffnet

Trotz Regens wird die neue Kneippanlage schon in Betrieb genommen. Bild: Stadt Nördlingen
Ein langgehegter Wunsch, nicht nur von Anwohnern und Besuchern der Stadt, ist nun im Herzen der Altstadt, im Gerberviertel, in der Lederergasse umgesetzt worden. Oberbürgermeister Faul freute sich sehr, dass zur Einweihung der neuen Kneippanlage viele Damen und Herren des Stadtrates, Vertreter der beteiligten Baufirmen und Planungsbüros und vor allem viele Anwohner und Gäste kamen.
Nördlingen - „Bereits in den vorbereitenden Untersuchungen im Jahr 2000 für den Bereich Altstadt war diese Fläche als Grünfläche bzw. Stellplätze und wünschenswerte Verbesserung vorgesehen. Durch den Ankauf und Abbruch eines dort befindlichen Gebäudes, der Umgestaltung des Grundstückes und letztlich den Bau der Kneippanlage, sind diese Untersuchungsergebnisse optimal umgesetzt worden“ so Oberbürgermeister Hermann Faul in seiner Begrüßung. Er berichtete weiter, dass die Kneippanlage ca. 90.000 Euro gekostet habe, wird durch das Programm „Stadtumbau West“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert werde.
Das beauftragte Architekturbüro Becker und Haindl aus Wemding habe eine wunderschöne, neue Kneippanlage geplant und die Firma Zäh umgesetzt. Mit der Schaffung von zusätzlichen öffentlichen PKW-Stellplätzen in Verbindung mit der Aufwertung des öffentlichen Raumes als quasi „grünen Anger“ im Gerberviertel, sei die Kneippanlage eine „Juwel“ in unserer Altstadt. Dabei gehe es auch um die Erlebbarmachung des Elements „Wasser“ und nicht zuletzt um den Gesundheitsgedanken nach Sebastian Kneipp.
Oberbürgermeister Faul dankte den Architekten und Planern vom Büro Becker und Haindl, Wemding, der bauausführenden Firma Zäh, Gartengestaltung Wassertrüdingen, und auch einem Anwohner, Rudolf Backof und Wolfgang Goschenhofer, die mit einer Spende die Neuanlage einer Kneippanlage in der Stadt unterstützt hatten. Architekt Norbert Haindl nannte in seinem kurzem Grußwort insbesonders die Aufweitung des bestehenden Eger-Kanals, die Einbringung von Störsteinen in den Eger-Kanal, um eine Strömung im neugeschaffenen Kneippbecken zu erreichen, als wichtige gestalterische Elemente. Auch die umgebenden Granitpflastersteine, sowie die wassergebundene Wegedecke, Sitzbänke und das in den nächsten Wochen noch zu installierende Armbecken seien in die historische Umgebung perfekt eingepasst worden. Mit großer Freude nutzten einige der anwesenden Gäste die Gelegenheit, sich persönlich von der gelungenen Anlage zu überzeugen und probierten die neue Anlage aus. (pm)