30. Dezember 2019, 10:14

"Blasmusik ist mein Leben"

Das Bild zeigt die geehrten der Stadtkapelle mit den überreichenden Personen Bild: Günter Sattler
Was sind die größten Wünsche einer Kapelle wenn sie zu einem Konzert einladen? Gut gelaunte Zuschauer, eine voll besetzte Halle und viel Applaus. All das ging in Erfüllung bei dem Jahresabschlusskonzert der Stadtkapelle Harburg, traditionell immer am letzten Samstag vor Heilig Abend.

Es dauerte nicht lange, dann waren die rund 600 Plätze besetzt und 62 Musiker eröffneten ihr Konzert mit dem ersten Stück von Andrew Lloyd Webber. Nachdem der erste Vorstand Wolfgang Stolz alle Gäste im Saal begrüßt hat, übernahm Martin Jörg gekonnt die Führung durch den Abend.

Es folgten weiter Stücke wie „Simon and Garfunkel“, „Charleston-Selektion“, „Im Wäldchen“ und „Blue Night“. Verzweiflung brach bei Jungdirigentin Elisabeth Schröppel aus nachdem die Kapelle das Stück „Marsch Konfetti“ nicht so spielen wollte wie sie es dirigiert hat. Schnell stellte sich heraus, dass alles nur eine lustige Einlage war und Elisabeth Schröppel alles richtig gemacht hatte. Nach einer kurzen Pause folgte das Stück „Kaiserin Sissi“.

Begrüßt wurden in diesem Jahr fünf neue Musiker die Ihren ersten großen Auftritt hatten: Lena Stöhr, Natalie Baur, Silke Schabert, Jasmin Lang und Carolin Gruber.

Ehrungen für Kapellenmitglieder

Eine Ehrung für eine hervorragend bestandene D1 Prüfung erhielt Magdalena Schmidbauer. Für die D2 Prüfungen wurden geehrt Lena Stöhr, Silke Schabert, Natalie Baur und Annika Lusczak. Für 10 Jahre Kapellenzugehörigkeit wurden Jonas Schmidbaur und Denis Bucher geehrt, für 15 Jahre Elisabeth Schröppel, Rebecca Schreitmüller, Janine Schneider, Martin Brechenmacher und Jessica Bucher.

Für 25 Jahre aktiver Mitgliedschaft in der Kapelle wurde Petra Mordstein ausgezeichnet. Außerdem erhielt Franz Fischer für sein 25-jähriges Dirigentenjubiläum eine Laudatio und den Ehrenbrief der Stadt Harburg überreicht durch Bürgermeister Wolfgang Kilian. Nach dem Ehrenbrief erhielt er das Geschenk seiner Kapelle, eine eigens für Ihn komponierte Polka.

Die Uraufführung von „Blasmusik ist mein Leben“ wurde vom zweiten Dirigenten Peter Schmidbaur dirigiert. Diese Polka erhielt er als Dank und Wertschätzung von seinen Musikern und Musikerinnen für 25 Jahre als ihr Dirigent. Mit der Bitte seiner Kapelle, dass er sowohl die schwierige aber auch die schöne Zeit in späteren Jahren nicht vergisst, nahm er gerührt seine Polka entgegen.

Nach „The Cream of Clapton“, „Paula Polka“, „I will follow him“, „Free and Happy“ und „I do it for you“ riss der Applaus nicht ab und nach zwei Zugaben waren sich alle Musiker einig, auch dieses Mal hat sich die Anstrengung und das viele Proben gelohnt. (pm)