2. September 2019, 09:12

Einladung zur Anti-Atomkraft-Mahnwache in Donauwörth

Symbolbild Bild: pixabay
Am Dienstag den 3. September 2019, erinnern bei der monatlichen Mahnwache am Liebfrauenmünster in Donauwörth von 18:15 bis 18:45 Uhr Atomkraftgegnerinnen und -gegner, an diese Katastrophe und an die immer noch andauernde Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima und demonstrieren gegen den Weiterbetrieb der noch bestehenden Atomkraftwerke in Deutschland.

Offiziellen Quellen zufolge starben in Rußland Mitte August fünf Wissenschaftler bei der Explosion eines atomaren Raketenmotors. Bei den Tests von Rosatom handelte es aller Wahrscheinlichkeit um den neuen Marschflugkörper SSC-X-9 „Skyfall“, einem neuen Waffentyp, auf den Russland große Hoffnungen im Wettrüsten setzt. Diese Marschflugkörper erreichen fast alle Punkte auf der Erde und sind atomar angetrieben. Dabei wurden große Mengen von radioaktive Strontium-, Barium- und Lanthan-Isotope freigesetzt.

Am Dienstag  den 3. September 2019, erinnern bei der monatlichen Mahnwache am Liebfrauenmünster in Donauwörth von 18:15 bis 18:45 Uhr Atomkraftgegnerinnen und -gegner, an diese Katastrophe und an die immer noch andauernde Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima und demonstrieren gegen den Weiterbetrieb der noch bestehenden Atomkraftwerke in Deutschland.

Die Mahnwache, veranstaltet von Bündnis 90 / Die Grünen, der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) und engagierten Bürgern und Bürgerinnen, lädt die Bevölkerung im Landkreis dazu ein, bei der Mahnwache daran zu erinnern, dass auch in Deutschland noch immer gefährliche Atomkraftwerke in Betrieb sind, eins davon im nur 35 km entfernten Gundremmingen, das noch bis 2021 höchst gefährlichen Atommüll produziert und dessen Endlagerung immer noch ungeklärt ist. (pm)