Veranstaltungsgelände

Landesgartenschau 2028: Diese Bereiche sind nur mit Ticket zugänglich

Stadtbalkon Bild: Büro GDLA I gornik denkel landschaftsarchitektur
Ein Großteil des Veranstaltungsgeländes der Landesgartenschau 2028 soll eingezäunt werden. Welche Bereiche frei zugänglich bleiben, wo Eingänge der Gartenschau geplant sind und was für Radfahrer gilt.

Wer 2028 in Donauwörth an der Donau spazieren gehen, durch den Donaupark schlendern oder die Wörnitzauen erkunden möchte, könnte dabei auf Zäune und Drehkreuze treffen. Denn für die Landesgartenschau wird ein Großteil der Grünflächen entlang der beiden Flüsse zum eingezäunten Veranstaltungsgelände.

Patrick Wörle, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH, hat in einer Stadtratssitzung am Montagabend das Zaun- und Zugangskonzept für die Veranstaltung in zwei Jahren vorgestellt.

Diese Bereiche werden eingezäunt

Das Wäldchen am Zusamweg, der neue Donausteg, der Donaupark (ehemaliger Schwabenhallenparkplatz), die Uferpromenade zum Donauspitz, der Donauspitz, der neue Wörnitzsteg, die Kaibachmündung, der Weg entlang der kleinen Wörnitz, der Wörnitzpark im Heilig-Kreuz-Garten und die Wörnitzauen werden Teil des eingezäunten Areals sein. 

Weitere Bereiche sind der neue Stadtbalkon oberhalb des Heilig-Kreuz-Gartens, die ehemalige Stadtgärtnerei am Ochsentörl sowie der Brückenschlag zwischen Parkstadt und Innenstadt. Auch Grünflächen im Alfred-Delp-Quartier werden teilweise in das Veranstaltungsgelände einbezogen. 

Eingezäunter Bereich bei der Landesgartenschau Donauwörth 2028 Bild: Landesgartenschau Donauwörth 2028 GmbH

Diese Bereiche bleiben frei zugänglich

Wie Geschäftsführer Patrick Wörle erklärt, werden nicht alle Grünflächen während der Landesgartenschau kostenpflichtig sein. Die Promenade, der alte Eisenbahntunnel und der alter Bahndamm sollen als wichtige Verkehrswege frei zugänglich bleiben. Auch der neue Wohnmobilstellplatz sowie der neue Park-and-Ride-Parkplatz werden nicht eingezäunt. 

Im Alfred-Delp-Quartier bleiben der östliche Grünzug und die Bastion außerhalb des Veranstaltungsgeländes. "Alle Wohnungen und Arbeitsplätze bleiben frei zugänglich", so Wörle. 

Was sich für Fußgänger und Radfahrer ändert

Trotzdem müssen sich manche Donauwörther auf ihren alltäglichen Wegen auf so manchen Umweg einstellen. So wird beispielsweise der Durchgang durch das Färbertörl nicht zugänglich sein. Fußgänger müssen dann gegebenenfalls den Weg durch das Riedertor nehmen. 

Für Radfahrer ist vorgesehen, dass sie das Veranstaltungsgelände nicht fahrend durchqueren. Der Radverkehr soll über die Wege im Bereich des Rieds geführt werden. Wer sein Fahrrad durch das Gelände schieben möchte, soll dies hingegen tun können.

An den Eingängen sind zudem temporäre Fahrradabstellplätze geplant. Nach den bisherigen Überlegungen rechnet man mit etwa 400 bis 500 Besucherinnen und Besuchern, die täglich mit dem Rad zur Landesgartenschau kommen könnten.

Elektronische Drehtore statt Personal an jedem Eingang

Auch die Standorte der Ein- und Ausgaben stehen laut Patrick Wörle bereits fest. Insgesamt soll es zehn Zugangspunkte geben: am neuen Park-and-Ride-Platz am Zusamweg, am Donaupark, in der Kapellstraße, am Museumsplatz, am Stadtbalkon, an der Adolph-Kolping-Berufsschule, am Schneegarten, an der Sternschanze sowie am Alfred-Delp-Quartier. 

Der Zutritt soll über ein elektronisches Ticketsystem gesteuert werden. Derzeit laufen Gespräche mit Anbietern barrierefreier Drehtoranlagen. Diese sollen einen Zugang ermöglichen, ohne dass an jedem Eingang dauerhaft Personal eingesetzt werden muss.

Der Preis für eine Dauerkarte soll im Vorverkauf rund 100 Euro kosten. 

Öffnungszeiten der Landesgartenschau

Die Öffnungszeiten des Veranstaltungsgeländes stehen noch nicht final fest. Patrick Wörle nennt als möglichen Rahmen Zeiten zwischen 9 und 10 Uhr am Vormittag und den Einbruch der Dunkelheit am Abend. Bei Abendveranstaltungen, etwa Konzerten, könnten abweichende Zeiten gelten. 

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