Sichtbare Inklusion

Kreative Aktion der ARGE OBA auf dem Nördlinger Marktplatz

Beim Aktionstag trafen sich die VertreterInnen der Arge OBA und Inklusionsrat, Oberbürgermeister und Stadträte sowie Vorstand und Aufsichtsrat der Lebenshilfe. Bild: Franziska Groß/Lebenshilfe
Anlässlich des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen präsentierte sich die Arbeitsgemeinschaft Offene Behindertenarbeit am 9. Mai mit kreativen Mitmach-Aktionen auf dem Nördlinger Marktplatz.

Der Protesttag wird bundesweit von zahlreichen Verbänden und Vereinen gestaltet und macht auf die Bedeutung der Gleichstellung von Menschen mit Behinderung aufmerksam. Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu stärken und auf Missstände bei der Versorgung aufzuzeigen.

Unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“ lud der Stand BesucherInnen dazu ein, sich aktiv mit den Themen Teilhabe und Inklusion auseinanderzusetzen. Großen Anklang fanden die Mitmachangebote: Selbst gestaltete Blumentöpfe boten Kindern eine schöne Möglichkeit, ein persönliches Geschenk zum Muttertag zu kreieren. Zudem wurden Samenkugeln verschenkt und auf bereitliegenden Baumscheiben konnten TeilnehmerInnen ihre Wünsche für eine inklusive Gesellschaft formulieren. 

Der Aufsichtsrat der Lebenshilfe Donau‑Ries, Oberbürgermeister David Wittner, VertreterInnen des Stadtrates sowie der Vorsitzende des Inklusionsrates der Stadt Nördlingen Matthias Küffner besuchten den Stand und tauschten sich mit den MitarbeiterInnen der Offenen Behindertenarbeit aus. Manfred Steger, Vorstand der Lebenshilfe, der auch derzeit die Geschäftsführung der OBA innehat, wies auf die geplanten Kürzungen im Bereich der Behindertenarbeit hin und verwies dabei auf die aktuelle Petition des Bundesverbandes der Lebenshilfe, die sich gegen drohende Kürzungen im Bereich der sozialen Teilhabeleistungen richtet.

Die Arbeitsgemeinschaft betonte, wie wichtig es sei, gerade jetzt auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, vor denen Menschen mit Behinderungen stehen. Aktionen wie diese sollen Mut machen, Begegnungen schaffen und die Wichtigkeit der Bedeutung einer inklusiven Gesellschaft zeigen.