Lebensgeschichte

Inspirierender Vortrag bewegt die Zuhörer

Matthias Küffner und Regina Schiele beim Vortrag „Elternstärke(n) Bild: Judith Feige
Bereits in frühester Kindheit wird bei Matthias Küffner eine Muskelkrankheit diagnostiziert. Zusammen mit seiner Assistentin berichtet er über sein Leben und bewegt damit die Zuhörer.

Bei Matthias Küffner wurde im Alter von 6 Lebensmonaten eine spinale Muskelatrophie festgestellt, welche auch als Muskelschwund bezeichnet wird. Im Rahmen von „Elternstärke(n) nahm Matthias Küffner gemeinsam mit seiner Assistentin Regina Schiele die Anwesenden unter persönlicher und authentischer Atmosphäre mit auf eine eindrucksvolle Reise durch seinen eigenen Lebensweg.

Das Projekt „Elternstärke(n)“ wurde von der Diakonie und der Lebenshilfe Donau-Ries initiiert, um Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen mehr Austausch, Infos und Unterstützung zu ermöglichen.

Matthias Küffner: Lebensfreude trotz Krankheit

Mit großer Dankbarkeit und Wertschätzung für das Leben sprach Matthias Küffner offen über prägende Erfahrungen, Herausforderungen und die Bedeutung von Mut, Zuversicht und Lebensfreude. Dabei machte er deutlich, wie wichtig es ist, sich Ziele zu setzen und diese gemeinsam mit guten Freunden sowie einem unterstützenden Netzwerk zu verfolgen und zu verwirklichen. An seiner Seite Regina Schiele, die ihn seit Jahren auf seinem selbstbestimmten Weg als Assistentin unterstützt. 

Der Vortrag in der Stadtbibliothek Nördlingen lud nicht nur zum Nachdenken ein, sondern auch zum offenen Austausch unter den Gästen. Die Besucherinnen und Besucher erlebten einen Abend voller Inspiration, Lebensenergie und berührender Momente. Besonders die authentische Art des Referenten machte Mut, das eigene Leben bewusst zu gestalten, die kleinen Freuden des Alltags wertzuschätzen und den eigenen Träumen mit Zuversicht zu begegnen.

Die Veranstaltung wurde von den Teilnehmenden als bereichernd und motivierend wahrgenommen und hinterließ einen nachhaltigen Eindruck. (dra)