Fürstenhaus Wallerstein

Investitionen als Beitrag zur regionalen Wertschöpfung

Erbprinz Carl-Eugen mit seiner Ehefrau Prinzessin Anna im Sixengarten auf der Nördlinger Mess Bild: Fürst Wallerstein
Mehr als 200 Mitarbeiter, Millioneninvestitionen in die Brauerei und neue Projekte in den Bereichen Wohnen, Energie und Getränkehandel: Das Fürstenhaus Wallerstein blickt nach vorne und setzt dabei auf seine Heimat.

Mehr als 200 Mitarbeiter arbeiten heute in den verschiedenen Unternehmen des Fürstenhauses Wallerstein – eines der ältesten Adelsgeschlechter Deutschlands. Dazu gehören die Brauerei, die Forstwirtschaft, der Getränkefachhandel, Immobilienprojekte und weitere Geschäftsfelder.

Ein Schwerpunkt liegt aktuell auf der Brauerei Wallerstein. Dort investiert das Unternehmen einen Millionenbetrag in neue Technik und moderne Anlagen, um die Produktion effizienter, nachhaltiger und zukunftsfähig aufzustellen. Dabei spricht Erbprinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein auch offen über die Herausforderungen der vergangenen Monate. „Ja, wir hatten ein Qualitätsthema.“ Man habe dieses sehr ernst genommen und intensiv daran gearbeitet. Heute sei die Situation wieder stabil. „Unser Bier hat eine weiterhin gute Qualität.“

Für den Erbprinzen geht es dabei um weit mehr als nur die Produktion von Bier. Jeder Kasten, der verkauft wird, sichere Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Investitionen in der Region. Die Brauerei sei ein wichtiger Teil eines Unternehmensverbunds mit mehr als 200 Mitarbeitern, die überwiegend in der Heimatregion beschäftigt sind.

Bewusst in der Region verwurzelt

Für Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein bedeutet Heimat vor allem wirtschaftliche Verantwortung. Bier werde auf Festen und Veranstaltungen immer getrunken. Entscheidend sei für ihn jedoch, wo die damit verbundene Wertschöpfung entsteht. Hinter jedem regional gebrauten Bier stehen Arbeitsplätze, Investitionen und Unternehmen vor Ort. Dass diese Wertschöpfung möglichst in der Region bleibt, ist für den Erbprinzen einer der Gründe, warum das Fürstenhaus weiterhin konsequent in den Standort Wallerstein investiert.

Das nahezu alle Geschäftsbereiche des Fürstenhauses in der Heimatregion angesiedelt sind, ist eine bewusste Entscheidung. Neben den eigenen Wäldern investiert die Unternehmensgruppe in den Getränkefachhandel, entwickelt Wohnraum und beschäftigt sich mit erneuerbaren Energien. „Ein Investmentbanker würde wahrscheinlich sagen: Schön blöd, ein Klumpenrisiko“, so der Erbprinz. Doch genau dieser regionale Fokus sei Teil der Philosophie. Statt Kapital weltweit zu verteilen, investiere man dort, wo man Verantwortung trage und die Entwicklungen selbst mitgestalten könne.

Wachstum in mehreren Geschäftsfeldern

Die Liste der aktuellen Projekte ist lang. In Wallerstein entstehen in der ehemaligen Schreinerei neue Wohnungen, die ab Herbst bezogen werden können. Gleichzeitig wächst der Getränkefachhandel weiter. Erst vor Kurzem wurde ein weiterer Standort in Feuchtwangen eröffnet. Auch die Ruhewälder entwickeln sich positiv. Hier sind ein Dutzend Projekte in der Entwicklung. Hinzu kommen Planungen im Bereich der Windenergie, die langfristig einen weiteren Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten sollen.

Für Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein gehören all diese Projekte zusammen. Sie stehen für ein Selbstverständnis, das Tradition nicht als Blick zurück versteht, sondern als Verpflichtung für die Zukunft. Das Fürstenhaus Wallerstein verwaltet nicht nur ein historisches Erbe, sondern investiert bewusst in neue Geschäftsfelder, moderne Technik und Arbeitsplätze vor Ort. Mit dieser Strategie will die Unternehmensgruppe auch in den kommenden Jahrzehnten ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region bleiben.

Geschäftsführer und Gründer. Immer direkt vor Ort wenn etwas passiert, auch in der Nacht. Verantwortlich für den Anzeigenverkauf. Bespricht dienstliches gerne bei einem Arbeitsessen. Fußballer. Hat ein Faible für antike Holzmöbel. Bringt Tochter und Hund gerne mit ins Büro.

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