Dabei starteten die Rieserinnen stark: Mit konzentrierter Defensive und effizientem Angriff führten sie früh mit 11:4. Saarlouis kämpfte sich jedoch zurück, angeführt von Ex-Angel Rosa Lehtoranta, die neun der ersten elf Punkte erzielte. Nach einem 7:0-Lauf übernahmen die Gastgeberinnen noch im ersten Viertel die Führung (18:13).
Im zweiten Abschnitt brachte Chanel Ndi Schwung ins Spiel und führte Nördlingen zwischenzeitlich wieder in Front (24:22). Zur Halbzeit lag Saarlouis dennoch mit 31:27 vorne – begünstigt durch viele Ballverluste und ein klares Rebound-Plus.
Angels können auch nach der Halbzeit nicht überzeugen
Nach der Pause konnten die Angels nicht mehr mithalten. Eine schwache Wurfquote (18 Treffer aus 63 Versuchen), 18 Ballverluste und Nachteile bei Rebounds und Freiwürfen sorgten für einen wachsenden Rückstand (31:42, 24. Minute). Das dritte Viertel ging deutlich verloren (13:23), eine Wende blieb aus. Auch im letzten Viertel (9:14) war man mit dem Favoriten nie auf Augenhöhe.
Ein Lichtblick waren Chanel Ndi und Mariam Hasle-Lagemann. Nicole Fransson (12 Punkte, 14 Rebounds) und Natalie Kucowski (15 Rebounds) überzeugten unter dem Korb, während Spielführerin Laura Schinkel einen schwarzen Tag erwischte. Mit der Niederlage ist der Playofftraum der Angels endgültig beendet. Am kommenden Samstag um 18.00 will man sich vor heimischen Publikum gegen die Eisvögel aus Freiburg angemessen aus der Saison 2025/2026 verabschieden. (dra)
Für Nördlingen spielten: Fransson (12 Punkte, 14 Rebounds), Pauline Mayer, Laura Schinkel (4), Chanel Ndi (9), Jana Koch, Mariam Hasle-Lagemann (10), Natalie Kucowski (5, 15), Samantha Ashby (9, 6 Rebounds, 2 Dreier).
Wurfquote: 18/63 (28,6%), Freiwürfe 10/16 (62,5%)
Rebounds: 46
Bei Saarlouis fielen auf: Jenkins (12 Punkte, 14 Rebounds), Lehtoranta (11, 1 Dreier), Eichmeyer (11,1 Dreier, 9 Rebounds)
Wurfquote: 25/75 (33,3%), Freiwürfe 12/14 (85,7%),
Rebounds: 52