23. August 2019, 10:10

Bernd Spielberger kandidiert in Harburg

Ortsvorsitzender Wolfgang Stolz (links) gratuliert dem gewählten Bürgermeisterkandidat Bernd Spielberger. Bild: Mara Kutzner
Klares Votum für Bernd Spielberger. Er wurde am Montagabend zum CSU-Bürgermeisterkandidat gewählt.

Nachdem der amtierende Harburger Bürgermeister Wolfgang Kilian bekannt gab, nicht mehr für eine vierte Amtszeit zur Verfügung zu stehen, erklärten sich Bernd Spielberger und Armin Huber bereit, für die Kommunalwahl im März 2020 zu kandidieren. Bei der CSU-Ortsversammlung am Montagabend im Landgasthof Weberhans in Mündling ist nun eine eindeutige Entscheidung gefallen. 34 von 40 gültigen Stimmen fielen für Spielberger aus.

Bernd Spielberger ist 42 Jahre alt und wohnt mit seiner Familie im Harburger Ortsteil Mauren und ist als Kunststoffformgeber tätig. Innerhalb der CSU ist er unter anderem als Organisator des „Poltischen Ascherdonnerstags“ in Mauren bekannt. Hier durfte er neben der Staatsministerin a.D. Monika Hohlmeier, auch schon Landtagspräsidentin Ilse Aigner in seinem Heimatdorf begrüßen. Außerdem ist er Mitglied in der CSU-Kommunalpolitischen Vereinigung Donau-Ries und engagiert. 

Ein Wahlprogramm hat Spielberger zwar noch nicht präsentiert, allerdings eine ganze Reihe von Themen, die er als Bürgermeister ganz nach oben auf die Tagesordnung setzen würde. So müsse die Digitalisierung weiter im Rathaus Einzug halten. Er könnte sich zum Beispiel eine App vorstellen über die sich Bürger am politischen Geschehen und bei der Stadtentwicklung einbringen können. Dennoch wolle er den persönlichen Kontakt zu den Bürgern nicht verlieren und Bürgersprechstunden einführen. Die Mitarbeiter der Stadt sieht er als Dienstleister für die Bürger. 

Gewerbegebiet in Großsorheim 

"Wir müssen ein Gewerbegebiet schaffen, das sollte uns allen klar sein", so Spielberger. Die Lage vom Ortsteil Grossorheim an der B25 sei hierfür perfekt geeignet. Außerdem sprach Spielberger das Thema Altstadt an. "Es steht ein ganzes Altstadtkonzept in meinen Augen an", sagt er. Ähnlich wie in Nördlingen möchte er sich an einem Stadtsanierungsprogramm beteiligen, welches Eigentümer anspornt Häuser zu sanieren. Zudem positionierte sich der CSU-Kandidat für das Harburger Hallenbad. Trotz Defizitkosten von 130 000 Euro stehe es für ihn nicht zur Diskussion.

CSU-Liste wird im Oktober nominiert

Laut Ortsvorsitzender Wolfgang Stolz gehe man nun gestärkt in den Wahlkampf. Die Liste für den Stadtrat solle im Oktober aufgestellt werden.