10. Mai 2017, 11:09

Bund-Länder-Programm unterstützt vier Kommunen im Landkreis

Aus dem gemeinsamen Bund-Länder-Programm "Städtebaulicher Denkmalschutz" erhalten vier Kommunen aus dem Landkreis insgesamt 270.000 Euro
Donau-Ries - Vier Kommunen im Landkreis Donau-Ries werden heuer mit insgesamt 270.000 Euro aus dem gemeinsamen Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ unterstützt. „Diese Gelder tragen dazu bei, dass der öffentliche Raum an die Erfordernisse des demografischen Wandels angepasst wird und dabei die historische Bausubstanz gewahrt bleibt“, erklären die beiden CSU-Abgeordneten MdB Ulrich Lange und MdL Wolfgang Fackler. Die größte Einzelsumme erhält die Stadt Harburg mit 120.000 Euro. „Wir haben in unserer Altstadt großen Sanierungsbedarf, deshalb freue ich mich, dass uns der Bund und der Freistaat bei dieser Aufgabe finanziell begleiten“, so Bürgermeister Wolfgang Kilian. Eine der Herausforderungen ist die Donauwörther Straße, die mit der Geopark-Infostelle bereits angegangen wird. Zudem erhalten die Stadt Rain 90.000 Euro und die Stadt Monheim 30.000 Euro für die jeweiligen Altstädte sowie die Gemeinde Wallerstein 30.000 Euro für den Ortskern. „In Schwaben werden insgesamt zehn Kommunen gefördert. Daher freue ich mich, dass unser Landkreis wieder mit vier Kommunen vertreten ist“, so MdB Lange.  
Bayernweit stehen 2017 rund 18,5 Millionen Euro Fördermitteln aus diesem Bund-Länder-Programm bereit. Damit sollen denkmalgeschützte Altstadt- und Ortskerne gesichert, saniert und modernisiert werden. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von 29,9 Millionen Euro. „,77 Prozent der Fördermittel fließen in den ländlichen Bereich und das tut unseren Kommunen gut, denn gerade sie stehen in diesem Bereich vor großen Herausforderungen“, so MdL Wolfgang Fackler. In Schwaben werden heuer zehn historische Stadt- und Ortskerne mit rund 1,7 Millionen Euro unterstützt. Zusammen mit den eigenen Mitteln von 1,2 Millionen Euro investieren die schwäbischen Kommunen, die an dem Programm teilnehmen, insgesamt 2,9 Millionen Euro. (pm)