22. Februar 2019, 08:11

CSU Oettingen spricht sich für besonnenes Handeln aus

Das Albrecht-Ernst-Gymnasium in Oettingen hat erheblichen Raumbedarf. Bild: Yvonne Adam
Zu einer Sitzung traf sich die Vorstandschaft des CSU-Orstverbands Oettingen.

Ortsvorsitzender Markus Eisenbarth berichtete den Vorstandsmitgliedern dabei von den Aktivitäten des Ortsverbandes im abgelaufenen Jahr. So wurde u.a. wieder ein Brotzeitgespräch im Oettinger Freibad durchgeführt, bei dem die Oettinger Bürger mit den CSU/FW-Stadtratsmitgliedern diskutieren konnten. Dieses soll heuer am Sonntag, 23.06.2019 wieder stattfinden. Hauptthema soll dabei die detaillierte Vorstellung der Umbauarbeiten im Freibad sein.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt des Abends war die geplante Erweiterung des Albrecht-Ernst-Gymansiums. Hierzu berichtete Kreisrat Erwin Taglieber über den aktuellen Sachstand in Bezug auf den geplanten Erweiterungsbau. Aufgrund geänderter Prognosen mit steigenden Schülerzahlen reiche die bisherige Planung des Baus, vor allem für naturwissenschaftliche Fachräume, nicht aus. Die daraus resultierende Verzögerung der geplanten Baumaßnahme sei zwar sehr schade, für eine gründliche Neuplanung unter Abwägung aller Möglichkeiten jedoch nicht vermeidbar. Die Mitglieder der Vorstandschaft waren sich einig, dass hier zwar ein zügiges, aber dennoch besonnenes Vorgehen von Seiten des Landkreises aus zu befürworten sei. Es nütze niemandem, nun vorschnell eine Entscheidung zugunsten einer bestimmten Variante zu unterstützen, ohne dass sinnvolle Alternativen geprüft würden. Allzuoft, so der Tenor, zeigten gerade öffentliche Bauvorhaben, dass eine gründliche Abwägung verschiedener Varianten und deren Kosten einem übereilten Baubeginn vorzuziehen seien, zumal sowohl Schulleitung als auch Elternbeirat des AEG Landrat Stefan Rössle gegenüber erklärt hatten, dass es beim Baubeginn auf ein paar Monate nicht ankäme. Ebenso wie die CSU/AL-JB-Kreistagsfraktion halte man es den Bürgern gegenüber als schwer vermittelbar, ein recht kürzlich gebautes Gebäude wieder abzureißen, um es an gleicher Stelle neu zu errichten, ohne dabei Alternativen zu prüfen. (pm)