Freie Wähler

Europaabgeordnete Christine Singer zusammen mit Michael Dinkelmeier im Landkreis unterwegs

Europaabgeordnete Christine Singer beim Besuch im Kartoffel-Centrum Bayern mit Landratskandidat Michael Dinkelmeier, Geschäftsführer Josef Färber und Vertretern von Erzeugergemeinschaften. Bild: Andreas Hintermaier
Die Freien Wähler und Landratskandidat Michael Dinkelmeier luden die Europaabgeordnete Christine Singer am 7. Januar 2026 zu einem Agrarabend unter dem Motto „Herausforderungen in der Landwirtschaft“ in den Landkreis Donau-Ries ein.

Der Auftakt begann mit einem Besuch im Kartoffel-Centrum Bayern in Rain, wo aktuelle Entwicklungen, Innovationen und Rahmenbedingungen der landwirtschaftlichen Praxis vorgestellt wurden. Zudem stand im Kartoffel-Centrum Bayern der direkte Austausch mit Vertretern von Erzeugergemeinschaften im Vordergrund.

Am Abend folgte im Gasthof „Zum Hofwirt“ in Kaisheim die Vorstellung des Landratskandidaten sowie ein Impulsvortrag von Christine Singer, Mitglied des Europäischen Parlaments, über ihre Arbeit in Brüssel mit anschließender lebhafter Diskussion mit Landwirten und politisch Interessierten. Im Mittelpunkt des Impulsvortrages standen dabei Themen wie Bürokratieabbau, Planungssicherheit, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Die Europaabgeordnete brachte deutlich ihre Initiativen im Agrar- und Umweltausschuss auf europäischer Ebene vor.

Landratskandidat Michael Dinkelmeier betonte die Bedeutung einer starken Landwirtschaft für den Landkreis: „Unsere Landwirte sichern nicht nur die Ernährung, sondern auch Arbeitsplätze und den ländlichen Raum. Als Landrat will ich mich für praxistaugliche Lösungen einsetzen – weniger Bürokratie, Unterstützung bei Antrags- und Genehmigungsverfahren und eine enge Zusammenarbeit mit den Betrieben.“ Dinkelmeier verwies auf seine Ziele: eine moderne, bürgernahe Verwaltung und insbesondere die Einrichtung von Dialogformaten für Landwirte.

Abgeordnete Christine Singer referierte im Verlauf des Abends über die europäische Perspektive: „Die Landwirtschaft ist systemrelevant. Wir brauchen verlässliche Strukturen und eine starke Gemeinsame Agrarpolitik – ohne nationale Alleingänge. Gleichzeitig müssen wir Bürokratie abbauen und brauchen immer mehr praxistaugliche Lösungen.“ Die Europaabgeordnete machte deutlich, dass sie sich für eine finanziell abgesicherte Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), Ernährungssicherheit und vereinfachte Vorgaben stark macht. (dra)