12. Mai 2021, 15:33
Verkehr

Lettenbauers Blick auf die Mobilität der Zukunft in Nordschwaben

MdL Eva Lettenbauer. Bild: Andreas Gregor
„Neue Mobilität, Neue Wege“ war der Titel des letzten Online-Events von Eva Lettenbauer, das am vergangenen Freitagabend stattfand. Dazu hatte die Abgeordnete wieder interessante Gäste eingeladen, mit denen es ihr eindrucksvoll gelang, Möglichkeiten für eine nachhaltige Verzahnung unserer Verkehrsmittel aufzuzeigen.

Sarah Guttenberger, Geschäftsführerin der AGFK, Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen e.V. , stellte die Situation des Radverkehrs in Nordschwaben vor. Sie erläuterte Herausforderungen, die es für eine Neuausrichtung des öffentlichen Raums und eine gleichberechtigte Interaktion aller Verkehrsmittel und -teilnehmer noch zu überwinden gilt. Denn die Noten der Radfahrenden fallen für die nordschwäbischen Städte von Nördlingen über Monheim bis Dillingen höchstens befriedigend aus.

Anton Adelwarth vom regionalen Stromanbieter Lechwerke AG, thematisierte die E-Mobilität in ihren verschiedensten Aspekten und verdeutlichte, dass diese mittlerweile in alle unsere Lebensbereiche Einzug hält und aus einer Fortbewegung der Zukunft nicht mehr wegzudenken sei.

Zum Auftakt der Runde erläuterte Eva Lettenbauer den Zuhörerinnen und Zuhörern die Ideen Ihrer Partei für den Weg in ein zukunftssicheres Mobilitätszeitalter. Schnell wurde klar, dass die Verkehrswende nur durch ein gut vernetztes, komfortables, leicht zugängliches und verständliches Angebot im Nahverkehr aus Bus und Bahn gelingen kann. Fahrrad, E-Bike und E-Auto wurden als wichtige Ergänzungen besprochen. Auf dem Land wird Individualmobilität mit Autos notwendig bleiben, aber Jung und Alt müsse auch ohne Auto mobil sein können. Lettenbauer betonte, dass schlaue Konzepte, wie z.B. Mobilitäts-Stationen an Bahnhöfen, die Angebote von Bus und Bahn über Rufbusse und elektronische Leihfahrzeuge bündeln, notwendig seien. Die Wirtschaftsingenieurin setzt sich für die grüne „Mobilitätsgarantie“ ein, alle Orte in Bayern von 5 Uhr früh bis Mitternacht stündlich an den ÖPNV anzubinden. Ziel müsse es außerdem sein künftig mit einer einzigen Fahrkarte in Bayern von A nach B zu kommen. (pm)