11. März 2019, 09:27

Nördlingen blüht

CSU-Ortsvorsitzender und OB-Kandidat Steffen Höhn sowie CSU-Stadträtin Maximiliane Böckh auf der Grünfläche vor dem Parkhaus am Busbahnhof: „Hier könnte problemlos eine Blühwiese angelegt werden.“ Bild: Oliver Böckh
Bereits im Zuge der Diskussion um die Kreisel-Gestaltung vor dem Wemdinger Tunnel hat die CSU Nördlingen eine Blühwiese mit Baum gefordert, die seitens der Stadt auch umgesetzt wurde.

„Wir sollten vor Ort weitere kurzfristige Maßnahmen ergreifen, um unser Umfeld wieder attraktiver für Insekten, Vögel und andere kleine Wildtiere zu gestalten“, betont der CSU-Ortsvorsitzende und OB-Kandidat Steffen Höhn. „Durch das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wurden viele Menschen in Bayern auf dieses Thema aufmerksam. Diese Entwicklung sollte die Kommunalpolitik unbedingt aufgreifen“, erklärt Stadträtin Maximiliane Böckh. Gemeinsam mit Höhn fordert sie daher die Stadt Nördlingen auf, ungenutzte Flächen und Wegeränder mit geeigneten Pflanzen aufzuwerten.

„Es gibt im Gebiet der Kernstadt und der Ortsteile noch viele Flächen, die man durch das Ansäen von Blühwiesen oder die Pflanzung von Hecken oder Obstbäumen aufwerten könnte“, so Steffen Höhn. „Ganz konkret könnte das zum Beispiel die Grünfläche vor dem Parkhaus am Busbahnhof sein. Hier könnte problemlos eine Blühwiese angelegt werden“, schlägt Maximiliane Böckh vor. Die Stadt verfüge außerdem über mehrere Regenrückhaltebecken, die man durchaus auch naturnäher gestalten könnte. „Ein besonderes Augenmerk sollte man auch auf die kontinuierliche Nachpflanzung von Obstbäumen legen. Z.B. rund um den Eisplatz sind die Bäume doch schon sehr in die Jahre gekommen und könnten gut mit zusätzlichen jüngeren Exemplaren ergänzt werden“, macht Höhn deutlich.

„Wir möchten außerdem alle Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Bitte schreiben Sie uns unter Steffen.hoehn@csu-bayern.de, wenn Sie eine geeignete Fläche in Ihrem Umfeld kennen, am besten mit Bild und genauer Adresse“, so Steffen Höhn. Diese wolle man dann sammeln, selbst in Augenschein nehmen und gebündelt an die Stadt weitergeben bzw. gegebenenfalls auch selbst aktiv werden. Die CSU möchte auch explizit auf die bestehenden Programme und Aktivitäten wie die des Landschaftspflegeverbandes oder des BBV hinweisen. „Es geht uns nicht um Konkurrenz, sondern vielmehr um zusätzliche Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema“, erklärt Höhn.

Man ist sich seitens der CSU bewusst, dass hiermit nur ein kleiner Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt im Ries geleistet werden kann. Es sei aber in jedem Fall besser als gar nichts zu machen. „Außerdem erfährt unser Umfeld somit nicht nur eine ökologische, sondern auch eine optische Aufwertung“, sind sich Böckh und Höhn einig. (pm)