Mobilität

Nördlinger SPD bei Infoveranstaltung zur Hesselbergbahn

Die Nördlinger SPD war bei einem Informationstermin zur Hesselbergbahn in Wassertrüdingen dabei. Vorne links Nördlingens 2. Bürgermeisterin Rita Ortler, hinten rechts im weißen Hemd SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmidt. Bild: Jürgen Greiner
Eine Gruppe des Nördlinger SPD-Ortsvereins besuchte zusammen mit SPD-Bundestagskandidat Christoph Schmid und der 2. Bürgermeisterin Rita Ortler die Infoveranstaltung des Aktionsbündnisses zur Reaktivierung der Hesselbergbahn in Wassertrüdingen.

Stilgerecht erfolgte die Anreise mit der Bahn. Ein Sonderzug der BayernBahn brachte die Gruppe auf der Route des Seenland-Express direkt zum Veranstaltungsort am Bahnhof in Wassertrüdingen. Alle Mitfahrenden konnten so den Verlauf der zu reaktivierenden Strecke von Nördlingen über Oettingen nach Wassertrüdingen als Bahnreisende schon mal erleben.

Durch das Programm der Infoveranstaltung führte als Redner Peter Banczyk vom Aktionsbündnis. Der 1. Bürgermeister von Wassertrüdingen, Stefan Ultsch (SPD), berichtete in seinem Grußwort von der gemeinsamen Erklärung der Landräte und Bürgermeister der umliegenden Gemeinden. Insbesondere in Zeiten des Klimawandels und der damit zusammenhängenden notwendigen Aufwertung des öffentlichen Personennahverkehrs wäre die komplette Reaktivierung zwischen Gunzenhausen und Nördlingen ein wichtiges Zeichen. Mittlerweile hat der Freistaat Bayern ab 2024 die Reaktivierung des Nordteils der Hesselbergbahn von Gunzenhausen bis Wassertrüdingen bestellt. Gleiches ist für den Südteil der Strecke bis nach Nördlingen notwendig, so Ultsch.

Ihm folgten weitere Beiträge von Landrat Dr. Jürgen Ludwig, Ansbach, Josef Göppel, ehemaliger MdB, und dem Geschäftsführer der BayernBahn GmbH Andreas Braun. Kritische Anmerkungen äußerte Gastredner Dr. Hubert Sirois. Er zählte in seinen Schilderungen die Versäumnisse der Vergangenheit auf und stellte es als wichtig heraus, jetzt eine Haltung „Pro Bahn“ einzunehmen. Zum Abschluss gab es eine Verlosung zum im Vorfeld stattgefundenen Kindermalwettbewerb. Außerdem konnten sich alle Teilnehmer*innen noch musikalisch einbringen. Mit Unterstützung durch das Musikduo „Sonatoren“ wurde das Lied „Auf der schwäbischen Eisenbahn“, umgeschrieben auf die regionale Gegebenheit, gesungen.

Die beiden SPD-Ortsvereine Oettingen und Nördlingen machten während der Veranstaltung durch ihr Banner mit der Aufschrift „Es lebe die Hesselbergbahn von Nördlingen nach Nürnberg“ auf ihre politische Forderung aufmerksam. (pm)