7. März 2019, 09:44

Politischer Aschermittwoch: MdEP Ferber zu Gast in Monheim

Am vergangenen Aschermittwoch sprach MdEP Markus Ferber im Schützenheim in Monheim. Bild: Jenny Wagner
Am vergangenen Abend fand in Monheim der Politische Aschermittwoch der CSU statt, zu Gast war Europaabgeordneter Markus Ferber. Traditionell wurde dabei kräftig ausgeteilt.

Der Ortsvorsitzende der CSU Monheim, Konrad Müller, konnte im vollbesetzten Saal des Monheimer Schützenheims zahlreiche lokale CSU-Politgrößen, darunter MdB Ulrich Lange, Landrat Stefan Rößle und Monheims Bürgermeister Günther Pfefferer, begrüßen. Müller, der den Festredner MdEP Markus Ferber als einen "zielorientierten und besonnen" Politiker bezeichnete, freute sich, dass dieser der Einladung nach Monheim gefolgt ist. "Miteinander bringen wir das Schiff Europa wieder auf Kurs", appellierte Müller und plädierte für eine "gemeinsame Politik für die kleinen Leute".

Seitenhieb gegen Eva Lettenbauer 

Vor allem gegenüber den Grünen und Landtagsabgeordneter Eva Lettenbauer, die sich bei der Abstimmung am 26. Februar für eine Aufnahme des Klimaschutzes in die Bayerische Verfassung enthielt, zeigte sich Konrad Müller am Politischen Aschermittwoch angriffslustig. Ein absolut "verantwortungsloses Verhalten" warf Konrad Müller der Landtagsabgeordneten aus Reichertswies vor. "Man kann in politischen Dingen anderer Meinung sein, als Demokrat erwarte ich aber, dass man überparteilich zusammenhält", so Müller. 

MdEP Ferber spricht sich für ein gemeinsames Europa aus 

Europaabgeordneter Markus Ferber, der sich am vergangenen Mittwochabend in Monheim sympathisch und volksnah dem Publikum präsentierte, sprach vor allem über die Wichtigkeit der Europäischen Einheit. Für Ferber gelinge ein sicherer Auftritt der EU gegenüber anderen Staaten nur durch ein gemeinsames Miteinander. Der gebürtige Augsburger, der seinen Vortrag immer wieder durch persönliche Anekdoten aus seiner Kindheit auflockerte, sehe in Zukunft die Agrarpolitik als die größte europäische Aufgabe. Für MdEP Ferber müsse man vor allem die Wichtigkeit der Landwirt im Auge behalten.

Ferber, der etliche Male vom Monheimer Publikum Applaus für seine politischen Ansichten erhielt, äußerte sich ebenfalls kritisch über das Volksbegehren "Rettet die Bienen". Seiner Meinung nach reiche eine bloße Unterschrift nicht: "Wir müssen Hand in Hand marschieren", so MdEP Markus Ferber. Zum Abschluss seiner Rede verwies der Europaabgeordnete auf die kommenden Europawahlen im Mai. "Wir müssen bei der Europawahl mit einer starken Mannschaft auftreten. Europa muss ein bisschen bayerischer werden", so Ferber.