26. Juli 2021, 08:31
Neuwahlen

Wolfgang Stolz führt CSU Harburg weiter an

Das Bild zeigt die neue Vorstandschaft. Von links nach rechts: Tobias Eska, Markus Jungwirth, Martin Michel, Elisabeth Trüdinger, Marco Pulci, Wolfgang Stolz, Josef Behringer, Wolfgang Kilian, Konrad Wiedemann, Herbert Baab, Dominik Wiche, Bernd Spielberger, Johannes Ammerdinger, Brigitte Reichenmeier, Erich Reichenmeier. Es fehlt Michael Haber. Bild: Reichenmeier
Bei der CSU-Ortshauptversammlung in Harburg wurde Wolfang Stolz in seinem Amt als Ortsvorsitzender bestätigt. Außerdem wurden mehrere ehemalige Fraktionsmitglieder verabschiedet und geehrt.

Im Gasthaus-Hotel zum Straussen in Harburg fand vor Kurzem die CSU-Ortshauptversammlung mit Neuwahlen statt. Ortsvorsitzender Wolfgang Stolz durfte die anwesenden Mitglieder begrüßen. Ein besonderer Gruß ging dabei an den Harburger Altbürgermeister und amtierenden Kreisrat, Wolfgang Kilian, sowie den CSU-Ehrenvorsitzenden Dr. Karl-Martin Graß.

In seinem Tätigkeitsbericht berichtete der CSU-Ortsvorsitzende von den Aktionen der letzten Legislaturperiode. Hervorzuheben waren hier der Kommunalwahlkampf mit über 160 Aktionen und Terminen, die Besuche des Europaexperten Dr. h.c. Posselt, des Landwirtschaftsfachmannes Artur Auernhammer, MdB, des ehemaligen Verkehrsministers Dr. Reichhart, der Seniorennachmittag mit Präsidentin a.D. Barbara Stamm und der Politische Ascherdonnerstag mit Staatsminister a.D. Erwin Huber.

Erfreut zeigte sich Stolz, dass man den CSU-Ortsverband durch einen Mitgliederzuwachs verjüngen konnte. Insgesamt zählt die CSU-Harburg nun über 70 Parteimitglieder. Ein besonderes Highlight sei außerdem die Neugründung der Jungen-Union Harburg mit dem neuen JU-Führungsduo um Marco Pulci und Johannes Ammerdinger gewesen. Als Ausblick nannte der Ortsvorsitzende neben dem anstehenden Bundestagswahlkampf, dass man nun hoffe, die aktive Arbeit des Ortsverbandes nach der Corona-Pause wieder aufnehmen zu können. Die über die Landkreisgrenzen bekannten Harburger Themenabende mit hochrangigen Diskussionspartnern und Rednern wolle man im Ortsverband für die Bevölkerung selbstverständlich weiterhin anbieten. Hier strebe man wieder eine enge Zusammenarbeit mit dem CSU-Kreisverband und den einzelnen CSU-Arbeitskreisen an.

Verabschiedung ehemaliger Fraktionsmitglieder 

Der neue CSU-Fraktionsvorsitzende im Harburger Stadtrat, Tobias Eska, berichtete von der aktuellen Arbeit der Stadtratsfraktion. Insgesamt zählt die neue CSU-Fraktion nun sieben Stadträte. Erfreut zeigte sich Eska davon, dass man in der CSU-Fraktion neben dem stellv. Bürgermeister, Werner Heller, auch fünf Referenten für Feuerschutz, Sport, Schule, Land- und Forstwirtschaft sowie Ehrenamt- und Vereine stellt. Als stellv. Fraktionsvorsitzender wurde der Hoppinger Walter Beck durch die Fraktionsmitglieder gewählt.

Bei dieser Gelegenheit wurde den ehemaligen Mitgliedern der CSU-Stadtratsfraktion Wolfgang Kilian, Elisabeth Trüdinger, Klaus Schorradt, Armin Huber, Volker Falch, Matthias Röthinger und Michael Haber von Stolz und Eska mit einem Präsent gedankt und sie somit offiziell aus dem kommunalen Ehrenamtsdienst verabschiedet. Hierbei erwähnte der neue Fraktionsvorsitzende, dass das Ehrenamt des Stadtrates viel Mut, Engagement und insbesondere Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern Harburgs und seiner Ortsteile erfordere. "Es war bestimmt nicht immer leicht, dieses Amt zu bekleiden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Doch die ehemaligen Mitglieder haben dies in beindruckender Weise beherrscht", so Eska 

Wolfgang Stolz im Amt bestätigt 

Im Anschluss berichtete Kreisrat Wolfgang Kilian von der Arbeit des Kreistages. Kilian, der auch stellv. CSU-Kreisvorsitzender ist, nahm hierbei mit CSU-Geschäftsführer Konrad Wiedemann und dem Ortsvorsitzenden auch die Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Neben Herwig Peschke und Claus-Dieter Riedel für 40 Jahre Parteimitgliedschaft wurden auch Gawron Fuessel und der ehemalige CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzende Bernhard Röthinger für 30- jährige Mitgliedschaft geehrt.  

Bei den durchgeführten Neuwahlen wurden der CSU-Ortsvorsitzende Wolfgang Stolz sowie seine drei Stellvertreter*innen Elisabeth Trüdinger, Erich Reichenmeier und Tobias Eska, einstimmig wiedergewählt. Neuer Schatzmeister ist Wolfgang Kilian und neuer Digitalbeauftragter Bernd Spielberger. Als Schriftführer wurde Herbert Baab und als CSU-Geschäftsführer Konrad Wiedemann bestätigt. Der neue JU-Vorstand Marco Pulci, gehört ebenfalls dem geschäftsführenden Vorstand an. Die Vorstandschaft wird durch die Beisitzer*innen Johannes Ammerdinger, Josef Behringer, Michael Haber, Markus Jungwirth, Martin Michel, Brigitte Reichenmeier und Dominik Wiche vervollständigt. Beratende Stimmen des Ortsverbandes sind weiterhin die beiden Ehrenvorsitzenden Alois Stadler und Dr. Karl-Martin Graß.   

CSU Harburg unterstützt MdB Ulrich Lange

Am Schluss der Veranstaltung stimmte der wiedergewählte CSU-Ortsvorsitzende auf den anstehenden Bundestagswahlkampf ein. Wolfgang Stolz erwähnte, dass die Bundesrepublik Deutschland, gerade im europäischen Vergleich, ein sehr starkes Land sei. „Das ist vor allem ein Verdienst der Bürgerinnen und Bürger, die jeden Tag anpacken, damit es bei uns auch morgen gut läuft. Bei uns in Deutschland und vor allem in Bayern existieren starke Betriebe, innovative Startups und Weltmarktführer, herausragende Forscherinnen und Forscher und eines der besten Gesundheits- und Sozialsysteme der Welt. Die Corona-Krise hat unser Land und besonders Staat und Verwaltung herausgefordert. Wir brauchen einen kraftvollen Neustart nach der Krise“, so Stolz. 

Hierbei lobte er besonders die Arbeit des Bundestagsabgeordneten, Ulrich Lange. Für Deutschland, Bayern und besonders für den Landkreis Donau-Ries sei Lange eine große Bereicherung. Seine unermüdliche Arbeit als stellv. Vorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion und seine Fachexpertise, besonders im verkehrspolitischen Bereich, seien über die bayerischen Grenzen bekannt und hochgelobt. „Ulrich Lange ist der beste Kandidat für uns Donau-Rieser in Berlin, deshalb gilt ihm unsere uneingeschränkte Unterstützung im Wahlkampf und seiner politischen Arbeit“, erklärte der CSU-Ortsvorsitzende. (pm)