24. Oktober 2019, 13:36

Zwei Läufer des TSV Nördlingen beim Amsterdam Marathon

Auf dem Bild von links stehend: Markus Wagner, Steffen Brenner Bild: Jana Bandel
Am Sonntag, den 20.10.2019 fand bereits zum 44. mal der TCS-Amsterdam-Marathon statt.

Das Olympiastadion von 1928 ist der Dreh- und Angelpunkt des Amsterdam-Marathons, dem größten Marathon in den Niederlanden. Es werden drei Distanzen organisiert: TCS AMSTERDAM Marathon, MIZUNO Halbmarathon und TCS 8 km Lauf. Weiter gibt es Kinderläufe.

Start und Ziel sind im Olympiastadion. Bei idealen Bedingungen und einer angenehmen Temperatur von 10 Grad, wurde um 9:30 Uhr rund 14.000 Marathonläufer auf die Strecke geschickt.

Nach einer ersten Schleife von sieben Kilometern läuft man erneut am Stadion vorbei, bevor es auf die zweite, größere Runde geht. Die Strecke führt durch eine reizvolle Naturlandschaft beidseitig der Amstel und durch das Amsterdammer Stadtzentrum mit dem "Scheepvaartmuseum", den historischen Grachten, dem Rijksmuseum und schließlich wie zu Beginn durch den bekannten Vondelpark. Seit 2013 läuft man durch das Rijksmuseum, einzigartig.

Der TCS Amsterdam Marathon zieht sehr viele Teilnehmer aus dem Ausland an. Dieses Jahr hatten sich Läuferinnen und Läufer aus 123 Ländern gemeldet. Das Profil des Marathonläufers hat sich im Laufe der Jahre geändert, viele Läufer möchten die Teilnahme an einem Marathon gern mit Kultur kombinieren und dafür ist Amsterdam ganz besonders geeignet.

Die Strecke des TCS Amsterdam Marathon ist flach und sehr schnell. Dieses Jahr gewann Vincent Kipchumba aus Kenia mit einer Zeit von 2:05:09. Bei den Frauen gewann die 20-Jährige Degitu Azimeraw aus Äthiopien und knackte den Streckenrekord der Frauen mit einer sensationellen Zeit von 2:19:26.

Bester deutscher Läufer war John Volkenandt, der in 2:34:37 die Ziellinie überquerte, schnellste deutsche Frau war Angela Moesch in 2:59:38 Std.

Unter den Finishern des Marathons waren auch zwei Läufer des TSV Nördlingen, die in folgenden Zeiten das Ziel erreichten: Steffen Brenner 3:41:31 Std., Markus Wagner 4:03:59. (pm)