19. November 2018, 15:06

Neues Produktionsband bei Fendt-Caravan

Am 19. November war es soweit: Bürgermeister Martin Paninka und Hobby-Inhaber Harald Striewski eröffneten das dritte Produktionsband (Alle Bilder: Jenny Wagner). Bild: DRA
Große Freude bei Fendt-Caravan. Am Montag konnte im Rahmen einer Feierstunde die 6.400 Quadratmeter große Produktions-und Lagerfläche, samt hochmodernem dritten Produktionsband eingeweiht werden. Applaus gab es vor allem für Inhaber Harald Striewski. 
Asbach-Bäumenheim/Mertingen - "Ein neues erfolgreiches Kapitel wird ab heute eingeläutet", verkündete Geschäftsführer Hans Frindte bei der offiziellen Einweihung der neuen Produktions- und Lagerfläche bei Fendt-Caravan. Das Werk im Industriegebiet Asbach-Bäumenheim/Mertingen wurde um 6.400 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche, sowie einem hochmodernen dritten Produktionsband erweitert. In den vergangenen Jahren seien die Absatzzahlen des Unternehmens "kontinuierlich gestiegen". "Die Zahlen waren ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nicht mehr steigerungsfähig", erklärte Geschäftsführer Andreas Dirr und führte weitere Gründe für die Erweiterung des Werkes an. Ein weiterer ausschlaggebender Faktor war die stetig zunehmenden Arbeitszeit der Mitarbeiter. Die Geschäftsleitung reagierte und entschied sich zusammen mit Inhaber Harald Striewski für eine zweite Erweiterung des Werkes. Innerhalb eines Jahres wurden insgesamt 7,5 Millionen Euro in die Erweiterung der Produktion gesteckt. Durch die Erweiterung des Werkes sollen in Zukunft alle Baureihen flexibler zu planen und zu bauen sein. "Durch die Baumaßnahmen werden 70 neue Arbeitsplätze geschaffen", erklärt Bürgermeister Martin Paninka.
"Durch diese Erweiterung hat sich Fendt-Caravan fit für die Zukunft gemacht", lobt Bürgermeister Martin Paninka die Arbeit des Unternehmens. Bild: DRA
Für seine Arbeit wurde besonders Inhaber Harald Striewski gelobt. Landrat Stefan Rößle bezeichnete ihn als "Strategen, Visionär und Vorantreiber". "Der Konzern Fendt-Caravan setzt auf den Standort Donau-Ries" lobt Rößle und führt weiter an: "Das Unternehmen ist wichtig für den Landkreis". Rößle, dessen Eltern schon bei Fendt-Caravan gearbeitet haben, und dessen Bruder, der noch immer dort arbeitet, schmunzelt: "Wenn ich etwas Gescheites gelernt hätte, würde ich jetzt vielleicht auch hier arbeiten."
Inhaber Harald Striewski bedankte sich in seiner Rede vor allem bei den 750 Mitarbeitern am Standort Bäumenheim/Mertingen: "Ohne ihre Leistung, Tag für Tag, Jahr für Jahr, wäre dies alles nicht möglich gewesen." Wie stark das Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren gewachsen ist, legte Betriebsratsvorsitzender Marco Schmidt dar. "Am 15. Oktober 1999 waren 435 Mitarbeiter angestellt. Das entspricht einer Jahresleistung von circa 6500 Fahrzeugen", so Schmidt und erklärt weiter: "Seit dem Jahresende 2017 arbeiten rund 750 Mitarbeiter am Standort Bäumenheim/Mertingen. Circa 10.000 Wohnwägen werden pro Jahr produziert."
Die Geschäftsführer Hans Frindte (links) und Andreas Dirr (rechts) ziehen den ersten Wohnwagen, der in der neuen Produktionsstraße gebaut wurde, aus der Werkserweiterung . Bild: Jenny Wagner
Insgesamt wurden 7,5 Millionen Euro im Bauzeitraum eines Jahres in die Erweiterung des Werkes in Bäumenheim investiert. Die neue Halle beinhaltetet neben dem dritten Produktionsband auch ein Serienlager sowie die Umrüstung, die eine größere Fläche für den gestiegenen Arbeitsbedarf zur Verfügung stellt.
Jennifer Wagner
Jenny Wagner , Donau-Ries-Aktuell

Volontärin. Recherchiert und schreibt für online und im blättle. Immer unterwegs, ob bei einer politischen Diskussion, einem Unfall oder im Eins-zu-eins Gespräch mit ihren Interviewpartnern. Zimmerpflanzenbeauftragte im Redaktionsbüro. Steht in ihrer Freizeit auf dem Tennisplatz.
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