25. März 2019, 16:23

Die neun besten Azubis im Straßenbau

Ausbildungsmeister Wolfgang Kätzlmeier erklärt, was die Azubis in der Projektwoche gemacht haben. Bild: Yvonne Adam
Die neun besten Straßenbau-Azubis Südbayerns kamen im Aus- und Fortbildungszentrum der Bauinnung Nordschwaben zusammen, um eine Woche lang ihr Können unter Beweis zu stellen und ihr Wissen zu vertiefen. Anhand der besten Zwischenprüfungsergebnisse wurden die Teilnehmer ausgewählt, um an der Projektwoche „Begabtenförderung Straßenbau Südbayern“ teilzunehmen.

Am Freitag kamen geladene Gäste, unter anderem die Ausbildungsbetriebe, Sponsoren und Eltern der Azubis, um sich ein Bild von dem Ergebnis der Projektwoche machen zu können. Zu Beginn der Veranstaltung wurden ein kurzes Einführungsvideo und ein Video von MdL Ulrich Lange gezeigt, welcher erneut Schirmherr der Projektwoche war, jedoch leider terminlich verhindert war. Er erklärte kurz, wie sehr der Straßenbau im Fokus steht, dass die Verkehrsinfrastruktur weiter ausgebaut werden soll und mehr Geld in Straßenprojekte fließen soll.

Werner Luther, Obermeister der Bauinnung Nordschwaben, begrüßte daraufhin herzlich alle Gäste jedoch vor allem die neun Azubis. Er stellte die Frage, warum die Praxiswoche veranstaltet wird und gab auch gleich die Antwort darauf: „Es ist einerseits eine Möglichkeit für die Auszubildenden überregional Gleichgesinnte zu treffen und sich mit ihnen auszutauschen. Außerdem kann man die Projektwoche auch als Vorbereitung für Weiterqualifizierungen sehen.“ Luther gab einen kurzen Überblick, was die künftigen Straßenbauer in der vergangenen Woche alles vollbracht hatten, und übergab das Wort an Oberbürgermeister Hermann Faul. Dieser freute sich sehr darüber, dass sich diese jungen Leute so sehr für ihr Handwerk interessieren und meinte, dass es eine große Ehre für die Stadt Nördlingen sei, Standort für solch ein Projekt wie die Begabtenförderung zu sein.

Auch Dr. Michael Kögl, Geschäftsführer der LBB-Geschätsstelle für Schwaben, sprach ein paar Worte zur Begrüßung und ging auf die Weltmeisterschaft der Berufe ein, an dem vergangenes Jahr Deutschland bei den Beton- und Stahlbetonbauern mit Timo Schön und Medin Murati Vizeweltmeister wurde. Letzterer war ebenfalls zu Gast und erzählte zusammen mit Ausbildungsleiter Josef Leberle über die Erfahrungen der Meisterschaft.

Im Anschluss gingen alle Gäste in die Halle, wo das Projekt „Verkehrsberuhigte Pflasterflächen, Kreisbogenpflaster und Haltebucht“ zu sehen war. Hier zählte Ausbildungsmeister Wolfgang Kätzlmeier die verschiedensten Pflaster und Techniken, wie unter anderem Reihen- und Segmentpflaster, Dreizeilermulden- und Spitzrinne, auf, welche dort bearbeitet wurden.

Die neun Auszubildenden bekamen auf ihrem Werk ihre Teilnehmerurkunden überreicht und können nun mit einer einzigartigen Erfahrung ihre Ausbildung ebenso erfolgreich beenden.

Teilnehmer an der Projektwoche waren: Christoph Asenkerschbaumer (Deggendorf), Michael Dieterich (Oberstdorf), Max Hanisch (München), Filip Jensen (Kienberg), Felix Opolka (Günzburg), Mike Rauschmeier (Rosenheim), Tanja Remmele (Zöschingen), Moritz Seeliger (Wildenberg) und Timo Skotnitzki (Deggendorf). (ya)

Von unserem Redaktionspartner Wochen- und Sonntagszeitung Nördlingen