25. Juli 2016, 15:01

Damals… „Billiger, rascher und bequemer als die eigene Waschküche“

In den Anfangszeiten wuschen und bügelten die Hausfrauen bei Dinger noch selbst Bild: Textilpflege Dinger
1932 hat Gustav Dinger Senior die Wäscherei Dinger in der Sallinger Straße in Donauwörth gegründet.
Das Areal an der Ecke Sallinger Straße/Berger Vorstadt ist allerdings schon viel länger in Besitz der Familie Dinger. Eine Schlachterei, ein Lebensmittelgeschäft
und die bis heute bestehende Drogerie waren dort ansässig.
Bild entfernt.Als Elektrische Wasch-Anstalt haben Gustav und Wally Dinger 1932 die heutige Textilp flege Dinger erö ffnet. Vor allem war damals die Wäscherei Anlaufstelle für Hausfrauen, die dort die Möglichkeit hatten, in Waschmaschinen ihre eigene Wäsche selbst zu waschen. Früher gab es längst nicht in jedem Haushalt eine Waschmaschine, die Meisten wuschen von Hand in großen Trögen. In den 50er Jahren kam dann die chemische Reinigung hinzu. Als der Sohn von Gustav Dinger, ebenfalls Gustav, die Reinigungs firma übernahm, gab es eine große Wäschemangel und zeitweise hat die Familie Dinger auch eine Färberei in der Sallinger Straße betrieben.
1978 trat dann wiederum der Sohn der Familie Dinger in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters. Er machte eine Lehre im Färber und Chemischreiniger Handwerk, wurde später Meister im Textilreiniger Handwerk und studierte schließlich Textilchemie/Textilveredelung. Seit 1994 ist die Textilp flege Dinger in seinen Händen.

Mara Kutzner Donau-Ries-Aktuell.de
Mara Kutzner , Donau-Ries-Aktuell

Redakteurin für online und blättle. Regionalpolitischen Kontroversen und sozialkritischen Themen geht sie mit Nachdruck auf den Grund. Stellt gerne kritische Fragen. Geht im Landkreis fürs blättle auf die Suche nach tollen Lifestyle Produkten. Ist auch privat sozial engagiert.

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