Auf zehn Kilometern kann man auf dem Peterwaldrundweg Fremdingen umrunden und dabei einiges entdecken. Los geht es an der neuromanischen Fremdinger Kirche St. Gallus, von dort aus folgt man dem Main-Donau-Wanderweg und durchquert einen abwechslungsreichen Laubwald. Danach folgt der steile Anstieg zum „Stixenbrunnen“, von wo aus man zur Straße nach Bosacker kommt. Auf der Anhöhe angekommen, geht es von hier aus weiter in den Peterwald. Dort finden sich neben uralten Steinlinden auch die Peterkapelle auf einer Höhe von 531 Metern. Einen grandiosen Blick zum Riesrand und auf den Ipf hat man von hier aus.
Etwas unterhalb der Kapelle befindet sich das Landschlösschen Uttenstetten, das von tiefen Wäldern umgeben ist. 1285 tauschte Luitpold von Weiltingen Güter des Augsburger Domkapitels gegen einen Hof von Uttenstetten. Die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl erwarb den Besitz 1431. Bereits 1472 wird das Gut an den Dekan von Maihingen verkauft und gehört nun zur Erstausstattung des dortigen Minoritenklosters. Während des Bauernkrieges brannte das Gut beim Vorstoß der Ellwanger Haufe ins Ries nieder. In den Besitz des Fürstenhauses Oettingen-Wallerstein kam Uttenstetten durch die Säkularisation. Weinhändler Franz Joseph Abendanz aus Wallerstein war der nächste Besitzer des Hofguts. Er legte die prächtigen Kastanienalleen in Richtung Wolfskorb und an der Bundesstraße an. 1837 brachte Oettingen-Wallerstein das Landgut wieder an sich. In das idyllisch gelegene Landschlösschen zogen sich die Fürstenwitwen zurück.
Verlässt man das Landschlösschen, kommt man zu jener Kastanienallee, die einst Franz Joseph Abendanz anlegte. Von hier aus führt der Weg zum Stüppbergweiher. Hat man den nächsten Anstieg geschafft, erreicht man den sogenannten „Wolfskorb“. Dann geht es vorbei an der hochgelegenen Stixenbrunnenquelle und von hier aus zurück nach Fremdingen.
Etwas unterhalb der Kapelle befindet sich das Landschlösschen Uttenstetten, das von tiefen Wäldern umgeben ist. 1285 tauschte Luitpold von Weiltingen Güter des Augsburger Domkapitels gegen einen Hof von Uttenstetten. Die ehemalige Reichsstadt Dinkelsbühl erwarb den Besitz 1431. Bereits 1472 wird das Gut an den Dekan von Maihingen verkauft und gehört nun zur Erstausstattung des dortigen Minoritenklosters.
Während des Bauernkrieges brannte das Gut beim Vorstoß der Ellwanger Haufe ins Ries nieder. In den Besitz des Fürstenhauses Oettingen-Wallerstein kam Uttenstetten durch die Säkularisation. Weinhändler Franz Joseph Abendanz aus Wallerstein war der nächste Besitzer des Hofguts. Er legte die prächtigen Kastanienalleen in Richtung Wolfskorb und an der Bundesstraße an. 1837 brachte Oettingen-Wallerstein das Landgut wieder an sich. In das idyllisch gelegene Landschlösschen zogen sich die Fürstenwitwen zurück. V
erlässt man das Landschlösschen, kommt man zu jener Kastanienallee, die einst Franz Joseph Abendanz anlegte. Von hier aus führt der Weg zum Stüppbergweiher. Hat man den nächsten Anstieg geschafft, erreicht man den sogenannten „Wolfskorb“. Dann geht es vorbei an der hochgelegenen Stixenbrunnenquelle und von hier aus zurück nach Fremdingen.
Diese Artikel ist im blättle (Ausgabe 66 Januar/Februar 2026) erschienen. Hier E-Paper lesen: Zum Webkiosk