12. Juli 2019, 08:00

Zeitgenössische Kunst an ungewöhnlichen Orten

Freuen sich über den baldigen Start des Projektes Kunstpfad Donau-Ries 2019: Regionalmanager Klemens Heininger, Landrat Stefan Rößle, Kurator Prof. Wolfgang Mussgnug und Projektleiterin Hildegard Frank. Bild: Julia Lanzer/LRA
Vom 14. Juli bis 15. September 2019 findet in 24 Kommunen im Landkreis der 2. Kunstpfad Donau-Ries statt.25 renommierte Künstlerinnen und Künstler werden an den unterschiedlichsten Orten im Landkreis zeitgenössische Werke präsentieren.

Nach dem großen Erfolg des 1. Kunstpfades Donau-Ries im Jahr 2016 wird es in diesem Sommer einen 2. Kunstpfad im Landkreis geben. Der künstlerische Leiter, Wolfgang Mussgnug aus Nördlingen, hatte die Idee für den Kunstpfad. „Ich war vor einigen Jahren gemeinsam mit meiner Frau in der Bretagne. In verschiedenen Kapellen stellten damals einige Künstler ihre Werke aus und präsentierten diese der Öffentlichkeit. Uns hat dies sehr gut gefallen“, erzählt Mussgnug. Angetan von der Idee arbeitete Mussgnug ein angepasstes Konzept für den Landkreis aus und stellte dies Landrat Stefan Rößle vor. „Unser Landrat hat sich nur einen Tag später bei mir gemeldet und das Go für den Kunstpfad gegeben“, so Wolfgang Mussgnug.

Kulturelle Vielfalt beim 2. Kunstpfad Donau-Ries

In insgesamt 24 Kommunen im Landkreis werden 25 renommierte Künstler ihre Objekte präsentieren. „Die Künstler, die ihre Objekte auf dem 2. Kunstpfad präsentieren werden, wohnen allesamt im Donau-Ries oder haben einen Bezug zum Landkreis“, erklärt der künstlerische Leiter. Im Vergleich zum 1. Kunstpfad aus dem Jahr 2016 werden in diesem Jahr alle Objekte im Außenbereich installiert werden. „Die Werke sollen für Interessierte jederzeit zugänglich sein“, erzählt Wolfgang Mussgnug. Seit rund zwölf Monaten arbeitet der Nördlinger Künstler nun an den Vorbereitungen für den 2. Kunstpfad. „Der Aufwand für die Organisation des Kunstpfades ist immens. Aber die Arbeit macht mir Spaß“, so der Nördlinger. Wolfgang Mussgnug und der Regionalmanager des Landkreises Donau-Ries, Klemens Heininger, haben im Vorfeld des Kunstpfades 2019 einen Künstlerwettbewerb durchgeführt und geeignete Künstler und Ausstellungsorte gesucht und gefunden. Dieses Mal beteiligen sich 24 Kommunen an dem Projekt, auch finanziell, außerdem unterstützen der Landkreis, Banken, Stiftungen und Unternehmen den Kunstpfad.

Zu sehen sind neben klassischen Skulpturen und Installationen auch Objekte der Steinbildhauerei oder Graffiti-Werke – und das nicht nur an markanten, sondern teilweise auch an selten besuchten Orten im Landkreis. „Das kulturelle Angebot mit herausragenden, überregional beachteten Veranstaltungen im Landkreis Donau-Ries braucht keine städtischen Vergleiche zu scheuen. Kulturtage, Kulturpreise und Konzerte spannen das heimatverbundene und weltoffene Spektrum auf. Durch den Kunstpfad Donau-Ries wird dies erweitert“, erklärt Landrat Stefan Rößle. Ziel des Projektes sei es, der Kulturlandschaft Donau-Ries neue Impulse zu verleihen und den ländlichen Raum als wertvolles Lebensumfeld zu entdecken.

Landrat Stefan Rößle freut sich, dass der Kunstpfad Donau-Ries wiederholt wird. Denn Kultur sei laut Rößle nicht nur ein wichtiger Standortfaktor, die Kunst- und Kreativwirtschaft sei vielmehr auch ein bedeutender Wirtschaftszweig, gerade für den ländlichen Raum. „Der Kunstpfad trägt dazu bei, unseren Landkreis auch als Kulturregion zu etablieren und sensibilisiert unsere Bürger für das Thema Kunst und Heimat“, so Landrat Rößle.