1. Juli 2020, 12:32

Beschilderungskonzept für Donauwörths Geh- und Radwege entsteht

Christiane Kickum, Stadtmarketing Donauwörth, Verena Tichy, Markus Wagner, Joanne Lange, Ina Voshage und Luisa Müting vom Projektteam der Professur für Regionale Geographie, sowie Andreas Reiner, Radverkehrsbeauftragter Stadt Donauwörth. Bild: Claudia Kretzschmar
Wie komme ich als Ortsunkundiger zur Tagung im VHS-Gebäude? Wie zum Bahnhof? Wie mit dem Fahrrad von der Promenade zur Heilig-Kreuz-Kirche? Auch in Zeiten von Google-Maps soll die Orientierung ohne Handy möglich sein. Deshalb wurde ein Beschilderungskonzept für Fußgänger und Radfahrer in Auftrag gegeben. Nach einer Auswahl erhielt diesen der Lehrstuhl für Regionale Geographie an der Universität Passau.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstellen unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Gamerith, Dr. Janine Maier und Ina Voshage ein Beschilderungskonzept, das die Besucherinnen und Besucher schnell und sicher auf den schönsten Wegen durch die Stadt bringt. „Zudem sollen die Sehenswürdigkeiten in Donauwörth sowie zentrale Informationen zu öffentlichen Einrichtungen deutlicher im Stadtbild verankert werden“, erläutert Ina Voshage.

Dieser Aufgabe widmet sich ein Team der Professur für Regionale Geographie an der Universität Passau – ein durchaus herausforderndes Vorhaben, denn die Große Kreisstadt Donauwörth ist Knotenpunkt für eine Vielzahl überregionaler Rad- und Wanderwege. Jährlich reisen, beispielsweise über den Donau-Radweg oder den Jakobsweg, zahlreiche Tourenradlerinnen und -radler sowie Wanderbegeisterte durch die Stadt.
Die Grundlage für das Vorhaben bilden Kartierungen und Befragungen relevanter Akteure vor Ort. Nach dem ersten Strategietreffen mit den Projektverantwortlichen um Christiane Kickum (Stadtmarketing) und Andreas Reiner (Stadtbauamt) konnte das universitäre Projektteam vor Ort erste Eindrücke sammeln und das Vorgehen konkretisieren. Die erste Erhebungsrunde sollte eigentlich Ende März stattfinden, musste aber aufgrund der staatlichen Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen im Kontext der Corona-Pandemie verschoben werden. Am 22. Juni konnte die fünfköpfige Gruppe nun die Bestandsaufnahme durchführen. Das Ergebnis ist für August geplant. (pm)