4. Dezember 2018, 12:04

EU-Förderung eingereicht

Bild: Geopark Ries
Mit einem Besucherzentrum soll der Geopark Ries um eine besondere Attraktion reicher werden. Landrat Stefan Rößle und Geopark-Geschäftsführer Günther Zwerger sehen darin „eine Riesenchance für die gesamte Region“ und die Möglichkeit einer dauerhaften Stärkung des ländlichen Raumes. Als möglicher Standort ist die Gemeinde Mönchsdeggingen im Gespräch, die sich auch durch ihre einzigartige geographische Lage mit Blick über den gesamten Krater anbietet.

Mönchsdeggingen - Wirtschaftlichkeitsberechnungen, Potenzialanalysen und eine mögliche konzeptionelle Ausrichtung des geplanten Besucherzentrums sollen in einer Machbarkeitsstudie erarbeitet werden. Neben dem Kreisausschuss hat jüngst auch der Exekutivausschuss der LAG Monheimer Alb – AltmühlJura das Projekt verabschiedet. Ein entsprechender LEADER-Antrag kann daher nun eingereicht werden.

Ein Besucherzentrum würde neben zu erwartenden wirtschaftlichen Vorteilen für die umliegenden Städte und Gemeinden auch für die Anwohner vielfältige Vorteile als Begegnungsstätte, Tagungs- oder Veranstaltungsort bieten. Zudem hätte es überregionale touristische Strahlkraft und wäre ein wichtiger Aspekt für die laufende Bewerbung als UNESCO Global Geopark.

Landrat Rößle war in Sachen Besucherzentrums auch bereits mit dem früheren bayerischen Umweltminister Marcel Huber in Kontakt, um eine mögliche Bezuschussung von Seiten des Freistaates abzuschöpfen. Huber stehe der Idee bereits aufgeschlossen gegenüber und der Kreischef versicherte an der Sache dranzubleiben: „Dieses Besucherzentrum ist eine ideale Möglichkeit den ländlichen Raum nachhaltig aufzuwerten und könnte eine Strahlkraft weit über den Landkreis Donau-Ries hinaus entwickeln.“ (pm)