Ulrich Lange, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr: „Ich freue mich sehr, dass die DB InfraGO eine Vorzugsvariante für die neue Bahntrasse in Schwaben vorgelegt hat, die wir nun nach eingehender Prüfung dem Bundestag zur finalen Entscheidung vorlegen können. Dabei möchte ich die Gelegenheit nutzen, beim Parlament dafür zu werben, neben der planerischen auch die finanzielle Zukunft des Projekts langfristig abzusichern. Denn auch wenn die Sanierung des Netzes aktuell Priorität hat, dürfen wir darüber nicht den Neu- und Ausbau aus dem Auge verlieren, wenn wir den Mobilitätsbedürfnissen des Landes und der Menschen vor Ort auch in Zukunft gerecht werden wollen.“
Die DB InfraGO AG hat zuvor die breite Öffentlichkeit in den Regionen informiert. Unter anderem zu den Themen Projektauftrag, Vorzugsvariante, Umwelt und regionaler Nutzen standen die Fachleute für den Austausch zur Verfügung. Die Region konnte in diesem Prozess ihre Forderungen in Bezug auf das Projekt formulieren. Diese wurden von der DB InfraGO AG gesammelt und einer Bewertung unterzogen.
Das BMV hat diese nun gemeinsam mit dem Eisenbahn-Bundesamt seinerseits ausgewertet und auf dieser Basis einen Bericht an den Deutschen Bundestag über die Planungsergebnisse und die Erkenntnisse aus der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung erstellt. (dra)