Hinten von links: Petra Payer (Leiterin des Ordnungsamts der Stadt Nördlingen), Thomas Schiele (Obmann der Feldgeschworenen Holheim), Oberbürgermeister David Wittner, Johannes Kleemann (Obmann der Feldgeschworenen Dürrenzimmern) sowie Rudolf Weber (Ortssprecher von Holheim)
Bild: Helena Ott / Stadt Nördlingen
Feldgeschworene üben eines der ältesten kommunalen Ehrenämter in Bayern aus. Sie wachen über Grundstücksgrenzen und Flurstücke und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Rechtssicherheit. Jüngst wurden in der Bundesstube des Rathauses neue Feldgeschworene für die Stadtteile Dürrenzimmern und Holheim feierlich vereidigt.
Für Dürrenzimmern wurde Felix Herrle zum Feldgeschworenen bestellt. Er tritt die Nachfolge seines Vaters Günter Herrle an, der am 13. Oktober 2025 im Alter von 68 Jahren verstorben ist. Günter Herrle war seit 1. Juli 2008 insgesamt 17 Jahre als Feldgeschworener tätig.
Für Holheim wurde Klaus Beck vereidigt. Er folgt auf Klaus Hopfensitz, der am 1. Dezember 2024 im Alter von 68 Jahren verstorben ist. Klaus Hopfensitz hatte dieses Ehrenamt seit dem 5. Februar 1987 über 36 Jahre hinweg ausgeübt.
Was machen Feldgeschworene überhaupt?
Feldgeschworene unterstützen die Vermessungsbehörden bei Grenzfeststellungen, überwachen Grenzzeichen und wirken bei Abmarkungen mit. Dass dieses Ehrenamt innerhalb von Familien weitergegeben wird, ist dabei keine Seltenheit und Ausdruck der langen Tradition dieses Amtes.
Oberbürgermeister David Wittner dankte den neuen Feldgeschworenen für ihre Bereitschaft, dieses verantwortungsvolle Ehrenamt zu übernehmen, und würdigte zugleich die langjährigen Verdienste der Verstorbenen. (dra)