16. Juli 2020, 10:46

Bauarbeiten in vollem Gange

Die Bauarbeiten für Ver- und Entsorgungsleitung zur Nördlinger Hütte, der höchstgelegenen Schutzhütte im Karwendel, sind im vollen Gange. Bild: Helmut Kaumeier
Die Bauarbeiten für Ver- und Entsorgungsleitung zur Nördlinger Hütte, der höchstgelegenen Schutzhütte im Karwendel, sind im vollen Gange.

In der Zwischenzeit hat sich der Bagger bis auf 2238m hochgearbeitet. Etwa die Hälfte des insgesamt 3200m langen Graben für Abwasserleitung sowie für die Strom- und Wasserversorgung gezogen, dabei muss eine Höhendifferenz von etwa 1000m überwunden werden. Und wenn schon mal der Graben gezogen ist, werden gas&glas noch mit verlegt. Die Hütte bekommt den höchstgelegenen Gasanschluss in Tirol und schnelles Internet.

Neben dieser Großbaustelle müssen werden an der Hütte selbst regelmäßig Wartungsarbeiten durchgeführt. Dabei sind die Verantwortlichen der Sektion immer auch auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen.

Dieses Jahr müssen die Fenster der Hütte noch geschliffen und neu geölt werden. Da für die Arbeit stabiles Wetter benötigt wird, kann der genaue Termin des Arbeitseinsatzes nur kurzfristig geplant werden. Um den Hüttenbetrieb möglichst wenig zu beeinträchtigen ist geplant diese Arbeiten unter der Woche durchzuführen.

Wer gerne helfen möchte und sich den Hüttenzustieg nicht zutraut, kein Problem, hier kann die direkte Verbindung mittels Materialseilbahn genutzt werden. Interessierte können sich gerne mit Georg Taglieber unter 0173 8562628 oder georg.t@dav-noerdlingen.de in Verbindung setzen.

Bei der Finanzierung des Projektes ist die Sektion auf viele Helfer, aber auch auf Spenden angewiesen. Diese werden unter dem Kennwort: Leitungsbau auf das Konto bei der Raiffeisen-Volksbank-Ries, IBAN DE67 7206 9329 0003 2006 47 erbeten. Für je 50 Euro wird dabei die Patenschaft für einen Trassenmeter erworben.

Für alle die in den nächsten Wochen zur Hütte aufsteigen der Hinweis, dass der Weg von Seefeld über die Reitherjochalm zur Hütte diesen Sommer wegen der Baustelle gesperrt. Es dringend davon abgeraten diesen Weg an arbeitsfreien Tagen zu begehen. Eine Selbstauslösung von Steinschlag und Erdrutschen ist jederzeit möglich und somit besteht Gefahr für Leib und Leben. (pm)