12. September 2018, 12:46

Schopflohe: Mehr Blumen für die Bienen

Auf einer circa 0,5 Hektar großen Ackerfläche in Schopflohe wurde eine 1-jährige Blühmischung ausgesäht. Auf dem Bild zu sehen Inhaberin der Blühfläche Renate Strobel, Kreisobmann Karlheinz Götz und Geschäftsführerin des Lanschaftspflegeverbands Donau-Ries e.v., Nadine Kühnert . Bild: Jenny Wagner
Eine bunte Blumenpracht findet sich inmitten von Feldern. Erst im Juni wurde das leerstehende Feld von Renate Strobel in Schopflohe mit einer Blühmischung versehen. In Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband Donau-Ries wurde die leerstehende Fläche bepflanzt um Insekten einen neuen Lebensraum zu schaffen. 
Schopflohe - Am vergangenen Mittwoch wurde sozusagen das "Pilot-Projekt" des Landschaftspflegeverbands Donau-Ries e.V. in Schopflohe präsentiert. Im Frühjahr diesen Jahres wurde mit dem Aufbau einer Blühflächenvermittlungsstelle begonnen, die zukünftig weiter ausgebaut werden soll. Im Fokus des Projektes steht zum einen die Zusammenarbeit mit Lanwirtschaft, Naturschutz, Jägern oder Imern und die Umsetzung des Förderinstrumes Blühpakt Bayern.
Auf einer circa 500 qm² großen Fläche ein kleines Stückchen außerhalb von Schopflohe blüht nun seit einigen Wochen eine Blumenpracht. Unter anderem Sonnenblumen, Ringelblumen oder Kornblumen lassen sich mittlerweile auf dem Feld finden. "Das Wichtigste ist die Artenvielfalt", erklärt Kreisobmann des Kreisverbandes Donau-Ries Karlheinz Götz. Durch das Ansäen von Blühflächen soll den Insekten, besonders den Bienen, Nahrungsreserven für die Wintermonate zur Verfügung stehen.
Die 1-jährige Mischung wurde, nachdem die Fläche für die Aussaat von Landwirt Tobias Fälschle aus Fremdingen vorbereitet wurde, erst im Juni gesät. Trotz anfänglicher Befürchtung der Verantwortlichen fingen die Blumen schon bald an zu wachsen. "Die starke Hitze und die Trockenheit taten nach dem Regen bei der Aussaat dem Feld gut", so Fälschle.
Nadine Kühnert hofft, dass sich noch mehr Interessierte melden, um noch weitere Blühflächen im Landkreis zu schaffen. "Das Saatgut wird über Sponsoring finanziert", erklärt die Geschäftsführerin des Landschaftspflegeverbands Donau-Ries e.V., Nadine Kühnert ergänzend.
Langfristig soll sich das Anlegen von Blühflächen aber nicht nur auf die Einsatz von Regio- oder zertifizierten Saatgut beschränken sondern auch die Gewinnung von einheimischem Saatgut ermöglichen.