Gerade im Frühling und Frühsommer brauchen viele Arten Nahrung und Lebensraum. Jede nicht gemähte Fläche kann dabei helfen, die Artenvielfalt zu stärken. Schon kleine Blühinseln im Garten oder am Rand von Wegen machen einen Unterschied.
Der Bund Naturschutz und auch andere Naturschutzorganisationen wollen mit dem „Mähfreien Mai“ dazu anregen, den eigenen Garten nicht nur als gepflegte Fläche, sondern auch als Lebensraum zu sehen. Bei der Aktion werden deshalb Gärten, Grünstreifen oder andere Flächen bewusst nicht gemäht. Die Idee dahinter ist einfach: Wildblumen, Kräuter und Gräser sollen Zeit bekommen, zu wachsen und zu blühen. So entstehen wertvolle Rückzugsräume für Insekten, darunter Wildbienen, Schmetterlinge, Hummeln und Käfer.
Deshalb lädt die Kreisgruppe Donau-Ries des Bund Naturschutz alle Gartenbesitzer ein, auf das Mähen zu verzichten und dadurch einen praktischen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt zu leisten.
Manchmal kann Naturschutz so einfach sein! (dra)