Kreisbauausschuss

Eine weitere PV-Anlage für das Landratsamt

Photovoltaikanlage auf dem Dach des Landratsamtes Bild: Lea Böckeler
Bisher befinden sich auf den Dächern der des Landratsamtes in der Donauwörther Pflegstraße drei PV-Anlagen. Der Strom der mit diesen Anlagen erzeugt wird, wird zu nahezu 100 Prozent im Landratsamt verbraucht. Nun wurde der Bau einer weiteren Anlage einstimmig beschlossen.

Im Moment befinden sich auf den Dachflächen des Landratsamtes Donauwörth PV-Anlagen mit Leistungen von 4,77 kWp, 12,80 kWp und 12,58 kWp. Schon seit geraumer Zeit gab es immer wieder Diskussionen auf mehr Dachflächen des Landratsamtes PV-Anlagen zu installieren. "Bis vor einigen Monaten wäre das aufgrund der Altstadtsatzung in Donauwörth gar nicht möglich gewesen", informierte Landrat Stefan Rößle. Die Satzung sei aber mittlerweile angepasst worden und deshalb könne man nun eine weiter Anlage auf der Westseite von Haus C installieren.

Nahezu 100 Prozent Eigenverbrauch

Die Anlage soll eine Leistung von 29,5 kWp haben und rund 80.000 Euro kosten, darin seien auch hohe Gerüstkosten enthalten, da für die Installation mehrere Stockwerke zu überwinden seien, informierte der Leiter des Hochbauamtes, Joachim Aurnhammer, die Mitglieder des Kreisbauausschusses. Jährlich sollen mit dieser Anlage 24.000 kWh Strom erzeugt werden. Da an den meisten Tagen der Eigenverbrauch bei nahezu 100 Prozent liegen werde, erklärte Aurnhammer, lohne sich ein Stromspeicher nicht. 

Installiert werden soll die Anlage noch 2023, sofern es mit der Ausschreibung und den Lieferzeiten klappt, so Aurnhammer. Im Haushalt sind dafür 100.000 Euro eingestellt.

Albert Riedelsheimer (Grüne/Frauen/Linke) zeigte sich erfreut über diesen "ersten Schritt" und hofft darauf, dass es im nächsten Jahr in Sachen PV-Anlage so weiter geht. 
 

Alois Schiegg (AL-JB) sieht die Wahl der Himmelsrichtung kritisch und präferierten eine Ost- oder Südausrichtung. Das soll von der Verwaltung für zukünftige Anlagen überprüft werden, versprach Rößle. 
 

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