Positive Entwicklungen

KfW-Förderung: Mehr Investitionen in energieeffizientes Wohnen

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Im ersten Halbjahr 2026 flossen bereits 49,1 Millionen Euro an Fördermitteln in den Landkreis. Besonders stark gestiegen ist die Nachfrage privater Haushalte nach Krediten für Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) insgesamt 884 Förderungen in Höhe von 49,1 Millionen Euro im Landkreis Donau-Ries zugesagt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 626 Förderzusagen mit einem Volumen von 39,2 Millionen Euro. 

Auffallend ist die deutlich gestiegene private Nachfrage nach KfW-Krediten für Vorhaben im Bereich Klima und Umwelt. "Das ist ein sehr ermutigendes Zeichen", sagt Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange.

Auch Bundestagsabgeordneter Christoph Schmid freut sich über die Entwicklung: „Im Vergleich zum Vorjahr ist sowohl ein Anstieg der geförderten Projekte als auch ein Anstieg der Gesamtfördersumme zu beobachten."

Die Zahlen im Einzelnen für den Landkreis Donau-Ries, immer bezogen auf das erste Halbjahr (01.01.-30.06.):

Über die Mittelstandsbank wurden 16 Maßnahmen mit 5,9 Millionen Euro gefördert. Hierunter fallen unter anderem Kredite für Digitalisierungsmaßnahmen, aber dieses Jahr auch besonders stark KfW-Förderprogramme zu Energieeffizienz und Erneuerbare Energien in Unternehmen.
Private Kund*innen erhielten in der Summe 39,5 Millionen Kredit- bzw. Förderzusagen, ein deutlicher Anstieg von 14,7 Millionen Euro im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 (24,8 Millionen Euro). Im Vergleich zu 2025 wurden zudem deutlich mehr Projekte unterstützt: 856 statt 597. Der Großteil der Maßnahmen fiel auf den Bereich Energie. Dort wurden 776 Maßnahmen mit 35,5 Millionen Euro gefördert (2025: 574 Maßnahmen, 22 Millionen Euro). In dem Bereich Wohnen & Leben wurden 80 Maßnahmen mit 4 Millionen Euro gefördert (2025: 23 Maßnahmen, 2,8 Millionen Euro).

Auch die Kommunale und Soziale Infrastruktur wurde unterstützt, hier wurden Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien mit insgesamt 3,6 Millionen Euro bedacht. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es hier einen deutlichen Anstieg, allerdings ist die Förderungen für die öffentliche Infrastruktur gesunken.

Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange: "Die hohe Nachfrage im Privatkundengeschäft der KfW macht deutlich: Verlässliche Förderangebote und Rahmenbedingungen schaffen Vertrauen und setzen Investitionen in Klimaschutz und Energieeffizienz in Gang. Davon profitieren die Menschen ebenso wie das Klima und unsere heimische Wirtschaft."

Christoph Schmid betont: „Besonders erfreulich ist der Anstieg bei den privaten Kund:innen, wo insgesamt 259 mehr Projekte gefördert wurden“. (dra)